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        <name>Biker-Ware24 Der Online-Shop für Biker! Motorradbekleidung und mehr</name>
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    <updated>2026-06-17T21:30:10+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Super Rally 2026 Fredericia/Denmark</title>
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                                            Super Rally 2026 Fredericia/Denmark
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                <![CDATA[
                  Nach ca. 2700 Kilometern wieder gut zuhause angekommen...  
  und direkt wieder in den Arbeitsmodus umgeschaltet!  
  Die neue Filmreihe demnächst auf YouTube   https://www.youtube.com/@BikerWare24    
  Euer Kay   
   www.bikerware24.de   
  (PS: Wer noch nicht hat...Abonnieren!)  
 &amp;nbsp; 
   
                ]]>
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                            <updated>2026-05-25T17:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">THE EPIC RIDE - Eine epische Motorradreise durch die USA</title>
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                                            THE EPIC RIDE - Eine epische Motorradreise durch die USA 9 Wochen allein mit dem Motorrad durch die USA 15000 Kilometer 21 US-Bundesstaaten
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                <![CDATA[
                    THE EPIC RIDE - Eine epische Motorradreise durch die USA    
    9 Wochen allein mit dem Motorrad durch die USA    
    15000 Kilometer    
    22 US-Bundesstaaten    
   Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, war ich von Juli bis September 2024 auf meiner &quot;Reise des Lebens&quot;.   
   Alleine fuhr ich mit meinem Motorrad, einer 2010er Harley Heritage Softail, durch die USA und erlebte eine unglaublich schöne Zeit. Mit vielen Abenteuern und vielen netten Menschen, die ich unterwegs traf.   
   Da ich nicht alles erzählen kann... schaut Euch meine 13teilige Reihe &quot; The Epic Ride&quot; auf YouTube an.   
   Ich würde mich über ein paar Kommentare freuen und ich wäre gern bereit, Euch, falls Ihr eine ähnliche Reise planen solltet, zu unterstützen.   
   Euer Kay   
   THE EPIC RIDE   
     
 &amp;nbsp; 
   &amp;nbsp;   
                ]]>
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                            <updated>2025-01-19T15:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">So war die 83. Daytona Beach Bike Week 2024 !</title>
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                                            So war die 83. Daytona Beach Bike Week 2024 !
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                <![CDATA[
                  &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
    Vom 01.03. bis zum 10.03.2024 fand die 83. Daytona Beach Bike Week statt!    
    ...und ich war wieder dabei!    
   Bis vor ein paar Jahren habe ich ja immer einen Bericht über meine Motorradtouren geschrieben...   
    Bis auf letztes Jahr! ... da habe ich es für besser erachtet, kleine Filmchen zu erstellen und auf unserem YouTube-Kanal Biker-Ware24 zu veröffentlichen.    
    So auch dieses Mal!    
    Es ist ein kleiner 10teiliger Video-Reise/Erlebnisbericht geworden und ich hoffe, dass Ihr ihn in kurzweilig und unterhaltsam findet.    
    Deswegen würde ich mich sehr über Eure Kommentare, -vor allem konstruktiv kritische Kommentare helfen weiter-, sehr freuen! UND...    
    ...und natürlich über jedes &quot;ABO&quot;!    
    Denn, wenn Ihr unseren YouTube-Kanal Biker-Ware24 abonniert begleitet Ihr mich auf meiner 2monatigen Reise durch die USA ab Juli!    
    NUR MEIN BIKE, MEIN ZELT UND ICH !    
     Genießt aber jetzt erst einmal Daytona Bike Week 2024!     
    Euer Kay Biker-Ware24    
     https://www.youtube.com/playlist?list=PLPqs3-pAYl0lh4TVH0Vgtf3aX9hC1bPNt     
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                            <updated>2024-04-25T14:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die 47. FH-DCE Super Rally in Igouminitsa / Griechenland</title>
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                                            Die 47. FH-DCE Super Rally in Igouminitsa / Griechenland Der epische Ritt nach Griechenland
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                <![CDATA[
                    Die 47. FH-DCE Super Rally in Igouminitsa / Griechenland    
 &amp;nbsp; 
    Der epische Ritt nach Griechenland    
 &amp;nbsp; 
 Liebe Gemeinde! 
 Ihr wartet sicherlich schon ungeduldig auf den Reisebericht zur Super Rally 2023 in Griechenland! 
 Ich werde dieses Jahr mal aussetzten mit Schreiben, da ich einige Zeit mit den Filmchen zur Super Rally zu tun hatte. 
 Die komplette 7teilige Reise-Reihe könnt Ihr nun hier ansehen: 
  https://www.youtube.com/@BikerWare24  
 Wir wünschen Euch viel Spaß! 
 Lehnt Euch zurück und genießt die bunten, bewegten Bilder! 
  Wir sehen uns 2024 in Pasohlávky  
     
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-06-18T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">46. FH-DCE Super Rally 2022 Öland/Schweden &quot;Pandemie auf Schwedisch&quot;</title>
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                                            46, FH-DCE Super Rally 2022 Öland/Schweden &quot;Pandemie auf Schwedisch&quot; Vom 01.06. bis zum 05.06. 2022 fand nach 2 Jahren endlich wieder die Super Rally des FH-DCE statt Ein Bericht
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                <![CDATA[
                   Die 46. FH-DCE Super Rally in Öland Schweden    
  &amp;nbsp;  
   Nach zwei Jahren tödlichste Pandemie konnte nun endlich die Super Rally wieder stattfi nden  
  Die vergangenen zwei Jahre schaute man öfter mal nach Schweden, weil Schweden seinen eigenen Weg zur Bewältigung der Pandemie gewählt hatte, der sogenannte schwedische Weg.  
  Nun werden auch wir den schwedischen Weg wählen, denn die Super Rally fand dieses Jahr auf Öland, schwedischen Insel statt.  
  &amp;nbsp;  
  Da man bis vor ein paar Wochen, vor Stattfinden der Super Rallye, nicht wusste ob sie nicht doch gecancelt wird, fanden die Vorbereitungen relativ spät statt  
  &amp;nbsp;  
  Doch am 30. Mai ging es endlich los.  
  Früh morgens packte ich mein Motorrad, trank noch einen Kaffee und bin dann Vormittag so gegen 11 ganz gemütlich losgedengelt.  
  Aber wie es so is... Es war nur leicht bewölkt und ich dachte mir, ziehst die Regenklamotten nicht erst an.  
  Pustekuchen!  
  Keine Regenklamotten angezogen und prompt fing es an zu regnen!  
  Ich dachte mir so während der Fahrt, fluchenderweise, jetzt wird nicht erst angehalten, jetzt wird weitergefahren!  
  Nach ungefähr 100 Kilometern habe ich meine erste Zigarettenpause eingelegt, und da es doch recht windig obendrein war, habe ich meinen Regenanzug doch lieber übergezogen.  
  Und wie es so ist, ...hat man dann die Regenklamotten an, hört der Regen auf und die Sonne scheint!  
  Nach zirka 200 Kilometer machte ich meinen nächsten Stopp .  
  Auf der A 9, Raststätte Fläming . Das ist immer mein Zwischenstopp, wenn ich gen Norden fahre. Dort trinke ich immer einen Kaffee, tanke mein Motorrad voll und rauche 2 Zigaretten.  
  Von dort aus habe ich noch 190 Kilometer bis nach Plau am See.  
  &amp;nbsp;  
  Ganz entspannt blubbere ich zum Clubhaus des Meute MC Plau am See. Gegen 17:00 Uhr kam ich dort an und wurde mit einem leckeren Kaltgetränk alkoholischer Natur empfangen .  
  An diesem Abend sollte noch eine weitere Gruppe aus dem Osten Sachsens zum Clubhaus kommen.  
  Wir alle hatten einen geselligen Abend im Clubhaus und begaben uns nicht allzu spät zu Bett, da die Gruppe aus Ostsachsen am nächsten Morgen ihre Weiterreise nach Dänemark antrat.  
  Ich blieb bis zum Mittag noch in Plau am See und fuhr dann entspannt Richtung Rostock.  
  Da unsere Fähre von Rostock nach Trelleborg erst gegen 23:00 Uhr fahren sollte .  
  Im Hafengelände trafen dann zu vorgerückter Stunde die weiteren Teilnehmer unserer Reisegruppe ein und wir checkten dann auf der Fähre ein . Natürlich wurden noch ein paar alkoholische Getränke genommen, aber es wurde nicht übertrieben, da wir alle etwas Schlaf benötigt  
  Die Fähre sollte am nächsten morgen gegen 05:30 Uhr in Trelleborg anlanden. Als wir die Fähre verließen, wurden wir von südschwedischen Morgennebel empfangen.  
  Die erste hundert Kilometer auf der E 22 Richtung Kalmar fuhren wir nur auf Sicht und der Nebel war so eklig, dass es schien als ob es regnet.  
  Plötzlich kam die Sonne raus, und blauer Himmel begleitete uns.  
  Die Tour betrug ungefähr 350 Kilometer von Trelleborg bis nach Kalmar, beziehungsweise bis auf die Insel Öland.  
  Nach einigen Stopps an diversen Tankstellen, im Übrigen kostet da der Supersprit zwischen 2,30€ und 2,45€, kommen wir pünktlich mittags in Lundgard, im nördlichen Öland an.  
  Der Partyplatz befand sich auf dem Campingplatz in Lundgard, einer der größten Campingplätze auf Öland.  
  Wir fuhren am Haupteingangsbereich vorbei und sahen eine nicht aufhören wollende Motorradkolonne und wir mussten weiter gen Norden fahren. Nach zirka 3 Kilometern war das Ende der Kolonne erreicht.  
  Wir wendeten und stellen uns an diesem chromblitzenden Lindwurm hinten an . Dachte mir, ...dass kann sich nur um Stunden handeln... das wird ewig dauern, bis wir im Eingangsbereich angekommen sind.  
  Doch hier zeichnete sich das erste Mal ab, dass diese Super Rallye Top organisiert ist .  
  Es dauerte eine halbe Stunde und wir waren am „Check-In“..., obligatorischen Obolus von 85€ bezahlt... Tüte mit Pin, Programmheft etc .erhalten und schon waren wir auf dem Gelände .  
  Da Freunde von uns schon einen Tag vorher angereist waren und sie für uns Platz abgesteckt hatten, war es nun an der Zeit, diese zu suchen. Aber es dauerte keine 5 Minuten da hatten wir den Platz erreicht.  
  Wir begrüßen uns und freuen uns, das wir nach fast 2 Jahren uns endlich alle wiedersehen.  
  Schnell die Motorräder abpacken, Zelte aufbauen und ein „Geschafft-Bier“ eingenommen.  
  Wir waren angekommen! .  
  &amp;nbsp;  
  Nachdem wir mit unseren Freunden ein paar Begrüßungsdrinks zu uns genommen hatten, natürlich gekühlt, schlenderten wir über den Platz um uns einen ersten Eindruck zu machen .  
  Das Areal befindet sich direkt an der Ostsee.  
  Wir schlenderten zuerst über das Partygelände. Schauten uns die Futterstände an. Natürlich war auch interessant, was hier so ein Bier auf dem Platz kostet... 5€!... naja in Norwegen 2006 hatte das Bier 10€ gekostet! ...Was solls, man lebt nur einmal!  
  Beim Essen war es licht übertrieben!... Im Schnitt kostete eine Portion „ Irgendetwas 10€... wolltest du ein Steak mit Beilagen, dann warst du mit 23€ dabei.  
  Aber das Angebot war sehr vielfältig und verhungern musste hier keiner.  
  Als wir uns auf dem Hauptplatz einen ersten Überblick verschafft hatten, begaben wir uns Richtung Strand. Dort befanden sich ebenfalls noch eine Bühne und diverse Bierzelle und Bierstände.  
  Gegen Abend schlenderten wir wieder zurück zu unseren Zelten und genossen unseren ersten  
  Gute-Nacht-Trink auf Öland.  
  &amp;nbsp;  
  Am nächsten Tag war Kultur angesagt!  
  Auf der Anfahrt fiel mir in Borgholm eine große Burganlage auf, welche es nun zu besichtigen galt.  
  Gegen Mittag fuhren Andy und ich dorthin. Andy war schon einmal auf der Burg und konnte mir schon vorab etwas darüber erzählen.  
  Es handelte sich um ein Schloss des Schwedenkönigs und es war gewaltig!  
  Nach zirka 3 Stunden beendeten wir die Besichtigungstour und fuhren noch in die Stadt zum Hafen von Borgholm.  
  &amp;nbsp;  
  Kultur beendet...ab auf den Platz!  
  Den restlichen Tag verbrachte ich bei einigen Getränken auf dem Ententeländer. Man traf einige altbekannte Gesichter und man plauderte bis in die Nacht hinein.  
  &amp;nbsp;  
  Der nächste Morgen war regnerisch und eigentlich war der Plan, dass wir zum nördlichsten Punkt der Insel, zum Leuchtturm „Langer Erik“, fahren.  
  Dieser Plan wurde verworfen und so wurde der „Frühschoppen“ ausgerufen...  
  Den halben Tag wurde gechillt und mit Freunden und Bekannten, die uns auf ihrem Weg über den Platz besuchten, gequatscht und das ein und andere Kaltgetränk dem Körper zur Auffüllung des Flüssigkeitshaushaltes zugeführt.  
  Gegen Mittag zog es auf und die Sonne lugte hervor...zu spät!.... Wir alle hatten schon einen guten Pegel.  
  Dann halt über den Platz wandern und Mopeds anschauen.  
  Auch dabei traf man das ein oder andere bekannte Gesicht und man führte Gespräche in den unterschiedlichsten Sprachen... War lustig!  
  Am Abend ging es nochmals auf das Partygelände und ins Getümmel....aber für mich nicht so lange, da bei unseren Zelten noch der „ Gubbl Gubbl“ wartete.  
  „Gubbl Gubbl“ ist die neue Bezeichnung, zumindest unsere, für den Wild-Turkey-Whiskey. Da hatten wir genügend Flaschen mitgenommen. Es wurde zu unserem „geflügelten Wort“!  
  &amp;nbsp;  
  Da ich, nach dem Tod meines Vaters, noch nicht so richtig in Partylaune war....und auch noch bin... genoss ich fast jeden Abend die Zeit für mich allein, wenn die Anderen noch unterwegs waren, um einfach mal abzuschalten und die Seele „baumeln“ zu lassen.  
  Einfach die Atmosphäre genießen und freuen, dass ich endlich wieder mal unterwegs bin....  
  ...und Zeit für mich habe!  
  Herrlich!  
  &amp;nbsp;  
  Der nächste Morgen war wieder herrlich sonnig und warm und so setzten wir den Plan vom Vortag in die Tat um.  
  Wir fuhren Richtung Norden.  
  Es war ein wirklich super Wetter, um Motorrad zu fahren!... Die Sonne gab alles und die Brise der Ostsee kühlte. Natürlich habe ich keine Sonnenmilch ins Gesicht geschmiert....vergessen!  
  Nach zirka 40 Kilometer entspannter Fahrt hielten wir an einem kleinen Hof an und aßen da leckere Eisbecher... riesige Eisbecher!  
  &amp;nbsp;  
  Weiter ging es!  
  &amp;nbsp;  
  Am nördlichsten Hafenstädtchen angekommen, Byxelkrok ...oder so, konnte es ja nicht mehr weit bis zum Leuchtturm sein. Für uns doch....erstmal bissl verfahren!  
  Egal!...Wir haben ja Zeit!  
  &amp;nbsp;  
  Auf dem Parkplatz vor der Leuchtturminsel waren schon eine Menge Harleytreiber. Hatten also noch mehr Leute heute den Leuchtturm als Ziel.  
  &amp;nbsp;  
  Wir genossen die Zeit am Leuchtturm und der ein oder andere baute eine Steinpyramide am steinigen Strand. Da gab es hunderte davon. Ein schöner Anblick.  
  &amp;nbsp;  
  Auf der Rücktour fuhren wir eine herrliche Küstenstraße entlang... die Landschaft und den Blick kann man nicht in Worte fassen....ich hatte während der Fahrt zwar meine Action-Cam laufen, aber ausgerechnet dort machte der Akku schlapp. Schöner Mist!  
  &amp;nbsp;  
  In der kleinen Hafen- oder Fischerstadt machten wir noch halt, um einen kleinen Imbiss einzunehmen. Meine Wahl fiel auf Lachs....und das war eine fantastische Wahl! So genial hat mir Lachs noch nie geschmeckt! Verdammt lecker....und während ich das gerade schreibe, läuft mir gleich wieder das Wasser im Mund zusammen. Schnell weiter!  
  &amp;nbsp;  
  Bevor wir auf den Platz zurückfuhren wurde noch schnell vollgetankt, da wir am nächsten Morgen beizeiten unseren Rückweg nach Trelleborg antreten wollten.  
  &amp;nbsp;  
  Deshalb wurde an diesem letzten Abend auch nicht mehr „Vollgas“ gegeben.  
  &amp;nbsp;  
  Ich entschied mich dafür bei den Zelten zu bleiben, und für mich, zusammen mit „Gubbl Gubbl“, die erlebte Zeit der vergangenen Tage mal sacken zu lassen.  
  An diesem Abend war ich richtig tiefenentspannt!  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Sonntag, 7 Uhr...der Wecker klingelt!  
  Anstellen an den Sanitäranlagen, Kaffee getrunken und Mopeds gepackt.  
  Pünktlich 9 Uhr war Abfahrt!  
  &amp;nbsp;  
  Wir verliesen die Insel und waren wieder auf der Rückfahrt. Unglaublich, wie schnell die Tage verflogen waren.  
  In Trelleborg befuhren wir nachmittags die Fähre und am Abend waren wir schon wieder in Rostock.  
  Dort verabschiedeten wir uns alle voneinander. Ich fuhr noch zu Balu mit heim, da ich nicht in der Nacht die für mich noch anstehenden 500 Kilometer fahren wollte.  
  &amp;nbsp;  
  Am nächsten Morgen fuhr ich dann bei schönstem, warmen Wetter gen Chemnitz und kam zutiefst zufrieden gegen 17Uhr zuhause an.  
      
  &amp;nbsp;  
  Die FH-DCE Super Rally 2022... war Geschichte!  
  &amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;  
  PS: Eins muss ich hier noch loswerden! Es war eine der bestorganisierten Super Rallys der letzten Jahre, allerdings stand man an den Toiletten morgens teils Ewigkeiten an. Das war das einzige Haar in der Suppe. Trotzdem....macht weiter so und...  
  &amp;nbsp;  
   ...WIR sind gespannt auf die 47. FH-DCE Super Rally 2023   
   in Igoumenitsa / Griechenland   
     
                ]]>
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                            <updated>2022-06-23T16:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Bilder zum Bericht 79. Daytona Bike Week 2020 /FEHLENDE BILDER ZUM BERICHT</title>
            <id>https://www.bikerware24.de/Reiseberichte/Bilder-zum-Bericht-79.-Daytona-Bike-Week-2020/FEHLENDE-BILDER-ZUM-BERICHT</id>
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                                            Bilder zum Bericht 79. Daytona Bike Week 2020 /NUR BILDER ZUM BERICHT
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                    ...Aufgrund technischer Probleme gibt es hier nun nur die fehlenden Bilder zum Bericht...    
    Den Bericht lest Ihr unter folgendem Link:    
     79.Daytona Bike Week 2020     
      Bikes, Booze und Pandemie      
 &amp;nbsp; 
                           
                             
 &amp;nbsp; 
                     
                     
                
                      
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-04-24T14:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">79. Daytona Bike Week 2020 Bikes, Booze und Pandemie</title>
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                                            79. Daytona Bike Week 2020 Bikes, Booze und Pandemie
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                     79.Daytona Bike Week 2020     
     Bikes, Booze und Pandemie     
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  Es ist Donnerstag, der 05.03.2020, 0400 Uhr, und heute soll es nun endlich wieder los gehen !  
  Wieder rüber über den „Großen Teich“... ,...endlich mal nicht allein. Janet hat sich durchgerungen und fliegt das erste mal mit. Ich freue mich – Erlebnisse teilen!  
  Noch ahnen wir nicht was uns im Anschluß der Bike Week, nach all den guten Zeiten, guten Gesprächen und zahlreichen Ausritten, erwarten wird. Wie wir „drüben“ sitzen und für eine Weile glauben, dass wir bis in alle Ewigkeit nun in den USA gestrandet sind.  
  Aber dazu kommen wir später.  
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  Unser Flug soll von Dresden via Düsseldorf nach Ft. Myers gehen, so wie ich jedes Jahr fliege.  
  Letztes Jahr hatte ich ja in Düsseldorf eine Verspätung von 24 Stunden – dieses Jahr geht alles reibungslos.  
  Sogar die Plätze neben uns waren frei, sodass wir entspannt und etwas ausgeruht in Ft. Myers ankamen.  
  Jetzt schnell den vor gebuchten Mietwagen abgeholt und nach Sarasota gefahren. Schlüssel für unsere Holzhütte, die wir für die nächsten 3 Tage gebucht haben, bei meinem Kumpel abgeholt und dann endlich zur Ruhe kommen.  
  Unsere Hütte befindet sich an einem See und ist wirklich urig eingerichtet. Aber uns gefällt es!  
  Nach einem Gute-Nacht-Bier legen wir uns schlafen.  
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  Nacht ist rum !....aufstehen und schnell etwas frühstücken. 10Uhr habe ich einen Termin beim Harley Dealer Rositters in Sarasota mit meinem Motorrad, das ja auch noch aus der Garage geholt werden muss.  
  Mir scheint es, dass das Wetter in Florida kaputt gegangen ist... bewölkt, windig und nur 19 Grad.  
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  Wir machen uns auf die Socken und holen erst meinen Kumpel und dann mein Motorrad.  
  Pünktlich sind wir beim Harley Händler und ich schildere mein Problem.....die Wehfahrsperre spinnt, - hatte sie schon letztes Jahr und musste deswegen auf der Interstate 4 bei Orlando eine Zwangspause einlegen. Ich erkläre dem freundlichen Mechaniker, dass er bitte das Modul der Wegfahrsperre abschalten soll.  
  Nach einer halben Stunde ist alles fertig und ich kann wieder los – Bezahlen brauchte ich nix!...Nette Geste vom Werkstatt-Chef!  
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  Zuerst fuhren wir wieder zu unserer Hütte um das Motorrad abzustellen. Im weiteren Verlauf des Tages zeigte ich Janet so einige Sehenswürdigkeiten und Gegenden, wo ich mir dachte, dass sie diese mal kennenlernen sollte. Janet musste sich ja erst mal an diese Welt gewöhnen...  
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  Abends saßen wir auf unserer Veranda vor der Hütte und genossen bei einigen Kaltgetränken ud netten Gesprächen mit Einheimischen den Ausklang des Tages,...und den Sonnenuntergang.  
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  Der nächste Tag, der Samstag, sollte ein sehr gechillter Tag werden. Essen mit Freunden beim örtlichen Brasilianer. Vorher besuchten wir noch eine Oldtimer-Show beim Harley Dealer in Sarasota. Ab Nachmittags saßen wir noch stundenlang bei Starbucks zusammen und genossen das herrliche Wetter.  
  Gegen Abend war dann Klamotten packen angesagt, da es ja am Sonntagmorgen nach Daytona gehen sollte.  
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  Es ist soweit !.... Unsere Koffer haben wir im Auto verstaut und ich schwinge mich auf meine Dyna.  
  Janet fährt mir mit dem Auto hinterher.  
  Es ist 09 Uhr und der Verkehr auf der Interstate 75 in Richtung Norden hält sich in grenzen. Allerdings ist es es frisch und windig. Da ja die Parkplätze und Raststätten nicht so zahlreich wie in Deutschland sind, beabsichtige ich bei Tampa auf die erste REST AREA zu fahren um dort zu frühstücken....Pustekuchen! - Wegen Baustelle geschlossen!...Also weiter  
  Die einzige Raststätte befindet sich dann auf der Interstate 4 in Richtung Westen. Dort machen wir erstmal eine etwas längere Pause und ich entledige mich eines Teils meiner Jacken...wird ja doch langsam warm.  
      
  Durch Orlando kommen wir auch wider erwarten ohne Baustellenstaus gut durch, sodass wir gut in der Zeit liegen und gegen 15 Uhr auf dem „Whisky Still“-Campground einfahren.  
  Der Campground liegt nördlich von Daytona in Favoretta an der US 1. Letztes Jahr war ich schon da und seine urige, oldschoolige Lage und die Leute dort hatten mir es angetan.  
  Wir fanden ein schönes Plätzchen für uns, bauten das Zelt auf und schlenderten über den Platz. Dabei knüpften wir die ersten Kontakte.  
  Dieses Jahr war wesentlich mehr los auf dem Platz. Am Abend erfuhr ich den Grund.  
  Da der unweit entfernte „MOONSHINE“-Campground geschlossen wurde, kamen all die Besucher, die sonst dort campten, nun zum „WHISKY STILL“. AHA !  
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  Nach einer kleinen Wanderung in das Gebiet rund um den Campground wollten wir natürlich noch mit dem Motorrad in Richtung Daytona fahren, um uns dort einen Überblick zu verschaffen, Getränke zu kaufen und gemütlich etwas zu essen.  
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  Als wir durch die Main Street fahren, fiel mir auf, dass dieses Jahr endlich mal wieder die Straße für Autos gesperrt wurde. Letztes Jahr hat es genervt da die Autos die Straße regelrecht vertopften und das „Feeling“ der Bike Week einfach störten. Des weiteren kam es mir so vor, dass vielmehr Leute als letztes Jahr die Bike Week besuchen.  
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  Auf der Rückfahrt hielten wir am Piranha Grill an, um noch etwas zu essen und die illustre Gesellschaft, die sich dort auch aufhielt, überwiegend junge Kerle, zu beobachten.  
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  Satt und zufrieden fuhren wir zurück zu unserem Campground und schlossen den Tag zufrieden lächelnd ab.  
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  Montagmorgen, gegen 09Uhr aufgestanden...geduscht und ab zur RaceTrac-Tankstelle, Kaffee besorgen...   
  Als unser gemeinsamer Lieblingskaffee hat sich der Hazelnut herausgestellt... Size Large...für 1,69 Dollar....herrlich!  
  Gemütlich saßen wir dann an der Bar und haben entspannt gefrühstückt.  
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  Für den heutigen Tage hatten wir uns vorgenommen die Gegend zu erkunden, und auch mal zum Speedway zu fahren.  
  Vorher fuhren wir aber zum Iron Horse Saloon. Morgens ist da nicht viel los und ich konnte Janet mal das Areal zeigen, ohne durch die Menschenmassen zu laufen.  
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  Natürlich war auch der Daytona Beach einer unserer Anlaufpunkte.   
  Wir stellten das Motorrad ab und schlenderten den Strand entlang. Eine Bar war genau das richtige jetzt!... Erstmal ein feines, kühles Bierchen! … Die Temperaturen waren um die 30 Grad, da muss man ja auch trinken.  
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  Als wir dann zum Speedway fahren wollten, ließen wir uns einfach treiben und fuhren so den Halifax River entlang und hielten ab und zu mal an, um einfach nur mal die Aussicht und die Gegend auf uns wirken zu lassen...Einfach mal „runter fahren“!  
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  Am Speedway war schon eine Menge los. Es ist immer wieder ein atemberaubender Anblick, wenn man auf das riesige Gebäude des International Speedway zu fährt. Einfach nur gigantisch!  
  Auf dem weitläufigen Gelände des Vorplatzes hatten zahlreiche Händler, Bike-Builder und Motorradhersteller ihre Stände errichtet...überall standen die wildesten, manchmal auch geschmacklich so „Naja“, Umbauten. Man konnte die neusten Modelle der namhaftesten Motorradhersteller testen. - Überall war etwas los!  
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  Nach all den Eindrücken verbrachten wir wieder entspannt, bei ein zwei Bier, den Abend auf dem Zeltplatz.  
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  Am Dienstag hatten wir uns für die Mittagszeit am Pier mit Freunden verabredet. Aber zuerst fuhren wir zum weltgrößten Harley Händler, zu Bruce Rossmeyer HD.  
  Was für ein Mega-Areal! Auf dem gesamten Gelände rund um das Gebäude hatten auch verschieden Customizer und After-Market-Dealer ihre Stände errichtet. In einem großen Festzelt spielte schon vormittags eine Live-Band und an der Wall of Death war auch schon eine Menge los.  
  Also Langeweile kann hier nirgends entstehen.  
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  Im gigantischen Geschäft des Harleyladens, im Innern gab es doch tatsächlich Rolltreppen und Aufzüge und sogar einen Barbershop- Irre, war die „Hölle“ los. Schlangen an den Kassen, überall Kundenmassen. Ich möchte gern mal wissen, was dieser Laden für einen Umsatz pro Tag macht !  
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  Nach dem obligatorischen Kauf von ein paar T-Shirts fuhren wir ganz entspannt in Richtung Pier an der Main Street. Dort angekommen, stellten wir das Motorrad ab und schlenderten zu Fuß zum Pier und warteten dann an einem Imbiss bei einem kalten Hopfengetränk auf meine Bekannten.  
  Als sie dann bei uns saßen, verbrachten wir ungefähr eine Stunde gemeinsam bei schönstem Wetter und Gesprächen, - endlich mal auf Deutsch! Im Übrigen war dieses Treffen noch sehr hilfreich für uns, dazu aber später mehr.  
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  Als wir uns verabschiedet hatten, fuhren Janet und ich noch die Main Street entlang und stellten das Motorrad ab um nun die Main Street zu Fuß weiter zu erkunden.  
  Indian hatte wieder, wie im Vorjahr, einen großen Platz zur Präsentation der neuen Modelle für 2020 und diverser Indian-Umbauten für sich in Beschlag genommen.  
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  Nach einer reichhaltigen Stärkung durch einen Monster-Burger, gingen wir zu Dirty Harrys. Wir wollten uns den am laufenden Band stattfindenden Wet-T-Shirt-Contest noch anschauen.  
  Und wie erhofft, die „Booner Garage“ war auch wieder mit am Start. Hatte ich letztes Jahr schon da gesehen und mich reichlich amüsiert. Na Ja- Ihr seht ja die Bilder!  
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  Am späten Nachmittag fuhren wir langsam wieder zurück, machten aber einen Stopp beim Broken Spoke Saloon.  
  Da uns die Atmosphäre da besonders gut gefiel beschlossen wir jetzt jeden Nachmittag, wenn wir auf dem Rückweg sind, hier zu halten und ein, zwei Bier bzw. Wein zu uns zu nehmen.  
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  Zurück auf dem Campground angekommen und zu Abend gegessen.  
  Danach an der Bar ESKALATION bis in die Nacht.... Mehr erzähle ich besser nicht!  
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  Der nächste Morgen war etwas zäh und das Wetter passte perfekt zu meinem körperlichen Zustand.  
  Bewölkt !  
  Hilft ja nichts, schlafen kann man auch zuhause, also auf, auf !  
     
  Nachdem Frühstück wollte ich erst mal am Speedway Karten für die Rennen holen, da ich dachte, dass wie letztes Jahr die Rennen am Donnerstag stattfindenden.  
  Am Stand der ASRA angekommen, teilten uns die beiden hübschen Damen mit, dass die Rennen erst am Samstag stattfinden werden, es aber an zwei Rennserien stattfinden werden – die American Flattrack Races und die Daytona 200. Fand ich ja sehr geil, nur wir wollten am Samstag eigentlich unser Zelt abbauen und Richtung Miami fahren.  
  Bisschen enttäuscht darüber, Janet wollte die Atmosphäre der Rennen gern mal erleben, fuhren wir in Richtung Cabbage Patch Campground. Es sollten ja noch die berühmten Cowlslaw Wrestling Shows stattfinden. Bei dieser Wrestling Show kampeln leicht bekleidete Damen auf einem Hügel frisch gehächselten Weißkohls. Mal sehen, ob das spaßig wird!  
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  Auf der Fahrt dahin, ich habe mich dreimal verfahren, begann es auch noch zu regnen. Wir machten einen kleinen Halt, um die Regenwolke vorbeiziehen zulassen. Wir schlossen uns uns dann einer kleinen Truppe von New Yorkern an. Diese hatten sich auch verfahren.   
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  Endlich angekommen, brannte die Sonne wieder ohne erbarmen...also, Bierstand aufsuchen.  
  Und da fanden wir doch tatsächlich einen Stand, wo das Draft nur 2 Dollar für 400ml kostetet...Herrlich !  
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  Zum Wrestling:...Naja, etwas korpulente Mädels warfen sich im Kraut hin und her. Sollte wohl eine Art Ringen sein. Jedenfalsl schienen die Zuschauer daran Gefallen gefunden zu haben und applaudierten und gröhlten. Janet und ich hatten nach 5 Minuten genug von dem Schauspiel und schlenderten über den Platz und schauten uns die Stände der Händler an, lauschten der allerorten spielenden Bands und beobachteten das ausgelassene Treiben in den Festzelten.  
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  Mir schien es, als ob das ganze Areal nie abgebaut wird!.... Alle Händler, alle Fressbuden und Bühnen waren genau so angeordnet wie letztes Jahr. Für mich war es wie eine Zeitreise ins vergangene Jahr 2019.  
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   Auf dem Rückweg hielten wir noch bei zwei Restauratoren und Händlern alter amerikanischer Fahrzeuge. Bei Classic Muscle Motors Co. auf dem Intl Speedway Blvd, schräg gegenüber des Gebäudes des allerersten Harleyladens von Daytona, den es leider nicht mehr gibt, schaute ich den Schraubern bei der Arbeit zu, hielt ein Schwätzchen mit der Betreiberin des Geschäftes und mit ihrem Vater und erhielt zum Abschied noch ein kleines Geschenk. I Think, we will come in Business!  
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  Insane Motorcycles and Musclecars, direkt an der US 1, hatten auch wieder einige schöne Fahrzeuge im Laden und auf der Wiese neben dem Gebäude. Im Verkaufsraum stand auch wieder ein DeLorean! - Irgendwie kam es mir dieses Jahr so vor, dass irgendwer seine Garage aufgemacht hat und eine ungeheurige Zahl dieser BacktotheFuture-Autos auf den Markt geschmissen hat.   
  Wir haben bestimmt 10 dieser Fahrzeuge dieses Jahr gesehen.  
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  Ratz Fatz war es wieder später Nachmittag und wir hielten, wie am Vortag, noch beim Broken Spooke Saloon...auf ein paar Bierchen und Weinchen.  
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  Wir machten an diesem Abend dann auch nicht mehr so lange. Wir hatten ja für den nächsten Tag einen Termin am Pier.... at High Noon!  
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  Frisch geduscht und entspannt gefrühstückt fuhren wir bei herrlichsten Sonnenschein durch HolyHill in Richtung Daytona City.   
  Vorerst noch ein kurzer Stopp am Speedway, da ich mir dort noch T-Shirts und Patches kaufen wollte. - Und man kann die Patches gleich an Ort und Stelle auch noch aufnähen lassen-  
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  Das „Krautmeeting“ sollte 12 Uhr Mittags am Strand, direkt am Pier von Daytona stattfinden.  
  Für Alle, die nicht wissen, was das „Krautmeeting“ ist:  
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  „Krauts“ war der „Spitzname“ für die deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg. Und alljährlich treffen sich die deutschen „Teilnehmer“ der Bike Week am Pier. Dort wird dann von einem Fotografen der „Bikers News“ ein Gruppenbild gemacht, welches dann in der „BikersNews“ veröffentlicht wird.   
  Gleichzeitig kann man sich über seine Erlebnisse austauschen und manchmal entstehen auch neue, haltende Bekanntschaften.  
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  Wir waren zirka eine halbe Stunde vor Mittag am Pier und setzten uns in den Außenbereich eines Restaurants, von wo wir einen guten Überblick hatten. So konnten wir die nach und nach eintreffenden „Deutschen“ beobachten. Irgendwie erkennt man immer einen „Deutschen“ im Ausland....Hmmm  
  Mit einer halben Stunde Verzögerung ging es dann endlich los. Der Fotograf bat zum Gruppenbild.  
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  Es war erschreckend, wie wenig Teilnehmer dieses Jahr anwesend waren!  
  Letztes Jahr waren wir vielleicht so um die 50 bis 60 Leute, so waren es dieses Jahr lediglich 35 Leute.   
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  Nachdem das Bild im Kasten war, wurden noch ein paar Shirts in die Menge geworfen – und die Leute stürzten sich wie die Geier darauf....Bei soetwas halte ich mich immer raus  
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  Enttäuschend war auch die Tatsache, dass Alle ruck zuck verschwunden waren...es kam kaum ein Gespräch zustande. Da werde ich mir echt überlegen, da nächstes Jahr wieder mitzumachen !  
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  Janet und ich bummelten dann noch ein bisschen herum. Später fragte Janet mich, ob wir vielleicht doch erst am Sonntag nach Sarasota zurückfahren können. Sie wollte nämlich doch noch die Rennen im Speedway erleben. Natürlich war auch ich dafür!  
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  Bilder  
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  So, nun ging der Quatsch los!  
  Nachdem wir die letzten Tage immer scherzten, dass unser Rückflug, der für den 19.03. geplant war, bestimmt gecancelt wird, trat nun genau dieser Fall ein !  
  Irgendwann nachmittags, wir waren bei PUBLIX, einem Supermarkt, um etwas einzukaufen und, da dort immer sehr gutes W-Lan vorhanden ist, unsere Nachrichten via Handy zu checken, schaute ich in unsere Buchung – Rückflug gecancelt!....“Keine Alternative von seitens Eurowings, kümmern Sie sich selbst!“... Na, Danke auch!  
  Wir sollten allerdings erst noch die offizielle E-Mail von Eurowings abwarten.  
  Na gut, dann warten wir halt, wann die ankommt!  
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  Auf dem Rückweg hielten wir, wie jeden Nachmittag, nochmal beim Broken Spoke Saloon.  
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  Bilder  
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  Zurück auf dem Zeltpplatz, erzählten wir dies unseren Leuten dort. Die haben natürlich dann uns überschüttet mit Fragen – Was macht Ihr nun? Wo bleibt Ihr dann?...Oder auch mit Angeboten, dass wir doch mit zu dem Einen oder Anderen mit nach hause fahren sollten und von dort aus dann nach einer Rückkehrmöglichkeit suchen sollen. Wir waren total überwältigt von soviel Hilfsbereitschaft! Davon kann man in Deutschland nur träumen.  
   Als wir von unserem Vorhaben erzählten, am Samstag zu den Rennen zu fahren, dann der nächste Reinfall. Die Rennen wurden auch abgesagt!  
  Na Fein!  
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  Nach all den negativen Nachrichten ließen wir uns den Abend dennoch nicht vermiesen und hatten trotzdem noch unseren Spaß !  
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  Bilder  
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  Für den Freitag stand auf dem Plan, Einkaufen … Wohnmobile bzw. Wohnanhänger anschauen...zur Bike Show zum Broken Spoke ( da unsere befreundeten Edward-Brüder ihr Motorrad ausstellten und wir versprochen haben, sie zu unterstützen), und am Abend das obligatorische BBQ mit Band auf unserem Whisky Still Campground.  
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  Wir fuhren diesesmal aber zum Einkaufen die US1 in Richtung Norden, nach Bunnell.  
  Auf halben Wege....was ist denn das ?.... Ein Ortseingangsschild!.... Anhalten und Foto machen!  
  Auch wenn ein kleines Detail falsch war, haben wir gelacht!  
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  Bilder  
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  Da wir uns ja entschieden hatten noch einen Tag länger zu bleiben und die Rennserien im Speedway abgesagt wurden, entschieden wir uns am Samstag mal in eine andere Richtung zu fahren.  
  Wir fuhren deshalb nach dem Frühstück in Richtung Norden und dann den Old Dixie Highway.  
  An einem Publix machten wir einen kurzen Zwischenstopp um dort mal unsere Mails zu checken.  
  Und siehe da, Eurowing hatte sich gemeldet und mitgeteilt, dass wir auf eigene Faust einen Rückflug organisieren sollten, da der gesamte Flugverkehr deutscher Luftfahrtgesellschaften nach USA eingestellt worden ist. SUPER!...  
  Zunächst nahm ich das gelassen zur Kenntnis. Wir hatten ja auf dem Zeltplatz eh keinen Empfang und ich hatte ja nur das Handy. Sonntag, also am nächsten Tag, sollte es ja eh zurück nach Sarasota gehen und vom Hotel aus könnte ich ja mehr ausrichten.  
  Auch im Supermarkt bemerkte man, dass irgendetwas langsam auch hier ins Rollen kam ! – Toilettenpapier war ausverkauft !  
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  Bild   
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  Ich beruhigte Janet und so machten wir uns, wir versuchten entspannt zu bleiben, einen schönen Tag bei herrlichsten Wetter.  
  Zunächst fuhren wir eine, für Florida recht kurvenreiche, Strecke. Sie verlief durch einen herrlichen Wald. Wie durch einen Tunnel aus,von den Bäumen herabhängenden, Floridagras fuhren wir in Richtung Osten zum Atlantik. Entlang einer herrlichen Fluß- bzw. Wasserlandschaft. Vorbei an typischen Südstaatenhäusern. Einfach genial!  
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  Am Atlantik angekommen, hielten wir erst mal an und genossen den warmen Wind und die weite des Ozeans.  
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  Da es langsam auf die Mittagszeit zuging, entschlossen wir uns den Atlantik entlang in Richtung Norden nach Flaggler Beach zu fahren.  
  An einem kleinen schnuckeligen Restaurant mit Bar machten wir halt.   
  Die Bedienung war äußerst nett und wir hielten einen kleinen Plausch. Janet bestellte sich Chickenfingers with Fries und ich Fried Gatortails. Man, waren die Aligatorenschwänze lecker!  
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  Satt und zufrieden fuhren wir den Atlantik dann weiter und genossen einfach diesen letzten Tag hier.  
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  Nicht all zuspät kamen wir zum Zeltplatz zurück – Wir wollten langsam anfangen unsere Klamotten für die Rückreise vorzubereiten. Hier erfuhren wir, dass sämtliche Aussteller entlang der Mainstreet geschlossen wurden … keine Partys mehr! Zum Glück war es der letzte Tag der Bike Week.  
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  Auch der Abend auf dem Zeltplatz verlief sehr ruhig und man verabschiedete sich so allmählich voneinander,...in der Hoffnung sich nächstes Jahr wiederzusehen.  
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  Sonntag, Tag der Abreise!....  
  Wir packten in aller Ruhe unsere Sachen und das Zelt zusammen. Fuhren noch eine Abschiedsrunde über den Zeltplatz und begaben uns auf unsere Rückreise. Ein letztes Frühstück in Daytona und ab auf die I-94, Richtung Westen.  
  Das Wetter war angenehm, um die Meilen auf der Interstate abzuspulen – Nicht zu warm und nicht zu kalt...aber sonnig.  
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  Wir machten nur einen Stop und waren gegen 15 Uhr am Hotel in Sarasota.  
  Einchecken...duschen...auspacken  
  Danach fuhren wir in eine kleine Tikki-Bar und aßen bei herrlichem Meerblick.  
  Noch war das alles möglich...  
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  Von einem Tag zum Nächsten änderte sich schlagartig die Lage!  
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  Ich versuchte eine Möglichkeit der Rückreise zu organisieren... es wurden mehr und mehr Inlandsflüge gecancelt....das deutsche Generalkonsulat in Miami konnte uns auch keine brauchbaren Hinweise geben.  
  Wir trugen uns in sämtliche „Listen“ des deutschen auswärtigen Amtes ein. Für die USA war ein sogenanntes „Rückholprogramm“ nicht vorgesehen. Ich telefonierte mit dem Mietwagenanbieter, um den Mietwagen zu verlängern. Es war schon etwas nevenaufreibend.  
  Als ich alle mir möglichen Hebel bedient hatte, und uns nun nichts weiter übrig blieb als zu warten, versuchten wir die Zeit bestmöglich zu nutzen.  
  Wir fuhren zum Myakka State Park...- Janet konnte endlich mal Alligatoren und Riesenwasserschildkröten in freier Natur erleben. Wir fuhren nach Ellenton ins Outlet...dort waren sämtliche Geschäfte geschlossen. Bei Aldi gab es kein Wasser, kein Fleisch, kein Brot und erst recht kein Toilettenpapier.  
  Irgendwie wurde es immer unheimlicher!  
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  Abends kontrollierte die Polizei, ob alle Bars geschlossen haben und am nächsten Tag gab es nicht mal mehr Frühstück im Hotel.  
  Jetzt war es langsam Zeit, auch das Hotel zu verlassen.  
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  Ich stellte noch schnell mein Motorrad bei Bekannten in der Garage unter.  
  Zum Glück kamen wir bei unseren Freunden unter, mit denen wir uns am Pier in Daytona verabredet hatten.  
  Hans war noch alleine im Haus, da die anderen bereits eine halbe Woche vorher die letzte Maschine nach Deutschland noch erwischt haben.  
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  Wir waren so froh, als wir bei Hans ankamen, unsere Sachen auspackten und auch noch unseren Leihwagen termingerecht am Flughafen Ft. Myers abgaben.  
  Zunächst war ich erst mal alle „Lasten“ los und wir konnten uns nun, da ja auch endlich ein PC zur Verfügung stand, um die Rückreise kümmern...  
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  ….Jetzt im Schnelldurchgang!.... Zwei Flüge gebucht und bezahlt...Zwei Flüge wurden gecancelt....Nerven gelassen...und vor allem viel Geld....  
  Letzte Möglichkeit – Ft. Myers, Boston, Dublin, Düsseldorf, 600km mit Leihwagen nach Chemnitz !....wenn auch diese Flüge gecancelt werden, dann bleiben wir in USA bis alles vorbei ist!  
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  Das Ende vom Lied – Flüge fanden statt und wir kamen nach 48 Stunden, komplett fertig, zu Hause an  
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  ... Jetzt einfach nur schlafen !  
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                            <updated>2020-04-19T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">45. FH-DCE Super Rally 2019 in Himos / Finnland</title>
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                                            Kiitos - ...heißt DANKE !.... 
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                 &amp;nbsp; 
       
   KIITOS – Heißt Danke !   
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  Vom 05.06. bis 09.06.2019 fand die FH-DCE Super Rally in Himos/Finnland statt  
 &amp;nbsp; 
 Am 31.05.2019 sollte unsere Tour gen Himos starten. Mit zwei Buddys von Chemnitz nach Rostock, dort Treffen mit den Anderen unserer Reisegruppe um mit dem Kutter nach Trelleborg überzusetzen...2 Tage durch Schweden dingeln und dann mit dem nächsten Kahn von Stockholm aus, Finnland zu entern...aber wie es so ist, - Der beste Plan ist - kein Plan!.... 
 &amp;nbsp; 
 Aber, beginnen wir von Vorn ! 
 Am 31.05.19, es war ein Freitag, startete ich zu meinem Kumpel Rotti. Wir fuhren, pünktlich wie vereinbart, zu Dritt ganz entspannt los. Unsere Mopeds waren gepackt, wie für eine Weltreise. So viel Gepäck musste meine E-Glide noch nie tragen. Jeder Koffer, Topcase, Gepäckträger und die Gepäcktasche waren randvoll...auch mit alkoholischen Getränken ( es ging ja nach Skandinavien). 
 Unsere Fähre sollte erst gegen 20Uhr von Rostock ablegen, deshalb fuhren wir entspannt Richtung Norden und genoßen das feinste Kradwetter. 
 &amp;nbsp;  
   
   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;Da widererwarten kein Stau auf der Autobahn zu passieren war, kamen wir sehr gut voran. Und so erreichten wir den Fährhafen von Rostock am Nachmittag. Wir hatten noch genügend Zeit uns eine Gaststätte zur Einahme von Speis und kühlem Drunk zu suchen. Ein Bekannter von mir, den wir an einer Tankstelle trafen, gab uns einen Tip, und so verbrachten wir den Nachmittag bei gutem Essen an einer Mühle. 
    
   
 &amp;nbsp; 
 Als wir Drei zurück zum Hafen fuhren, war schon der Rest der Reisegruppe eingetroffen. Jetzt waren wir 18 Leute. 
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 &amp;nbsp; 
 Lars hatte für uns alle die Tour durchgeplant, die Fähren vorgebucht und die grobe Strecke erarbeitet. Einfach herrlich, wenn man sich mal nicht selbst kümmern muss. 
 Unser Pack startete dann pünktlich zur Fähre...Lars regelte das Boarding und die Verteilung der Kabinen ... zwei weitere Teilnehmer des Troses, Raffi und Cathy, stießen noch zu uns...,und los ging es auf die Fähre! 
 &amp;nbsp; 
       
 &amp;nbsp; 
 Die Überfahrt nach Trelleborg sollte um die 7 Stunden dauern, und da wir gegen 6 Uhr am nächsten Morgen ankommen und gleich weiterfahren wollten, sah der Plan vor, ...- Einen Absacker und ab in die Kabine!... - Pustekuchen !... 
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 Bilder sagen mehr als tausend Worte ! 
   
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 1. Juni 2019... Kindertag ! 
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 Etwas gerädert von der letzten Nacht fahren wir gegen 06:00 von der Fähre. Erstmal sammeln an der nächstgelegenen Tankstelle und einen &quot;Schlachtplan&quot; für die weitere Strecke absprechen. 
    
 &amp;nbsp; 
 Und los geht es...erstmal raus aus Trelleborg! 
 Irgendwo in der Pampa fanden wir einen großen Einkaufsmarkt, der gerade seine Pforten öffnete. 
 Da wir noch nichts gefrühstückt hatten, wurde hier erstmal eine längere Pause eingelegt. 
 Hier wurde nun auch unsere &quot;Plan&quot; der nächsten Tage konkreter. 
 3 Leute unserer Reisegruppe hatten im Vorfeld Zimmer auf einem Hotelschiff in Stockholm vorgebucht, da sie sich die Stadt anschauen wollten. Jetzt kam die Dynamik einer Gruppe ins Spiel! 
 Wir buchten alle nach... 2 Nächte Stockholm!.... 
 Nun ging es aber erstmal weiter... 
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 &amp;nbsp; 
 In der Nähe von Karlmar fanden wir einen feinen Campingplatz. Unser Lars, der &quot;Reiseleiter&quot;, organisierte auch hier alles prächtig!.... Für 10€ die Nacht pro Person, eigentlich sollte es 16€ kosten, inklusive Nutzung der Duschen, schlugen wir, unter der Beobachtung der skeptisch blickenden Urlauber, unsere Zelte auf....und, dynamisch und unberechenbar wie wir sind, stieg unsere erste Party auf Schwedens Boden.... 
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 Wir zelebrierten einen herrlichen Kindertag ! 
 Und wieder sprechen Bilder Bände.... 
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 Als wir am nächsten Morgen unsere Motorräder gepackt hatten und uns für die Abfahrt aufreihten...standen plötzlich viele Urlauberfamilien mit ihren Kindern am Straßenrand und haben zum Abschied uns zugewunken... 
 Ein Vater meinte, dass wir ja total entspannt gewesen wären am Abend und die Bedenken Einiger verflogen waren... Tja, so sind wir halt und nicht wie es dem &quot;Normalo&quot; suggeriert wird ! 
 An diesem Sonntag fuhren wir entlang der Küste gen Stockholm... Lars, die Strecke hast Du gut rausgesucht! 
 &amp;nbsp;     
 In Stockholm, an unserem Hotel-Schiff, angekommen, bezogen wir als erstes unsere Zimmer und fuhren dann die Motorräder in eine Tiefgarage...wo sie sich dann 2 Tage ausruhen durften. 
         
 &amp;nbsp; 
 Abendessen!....Zu Fuß erkundeten wir die &quot;Party-Meile&quot; und nahmen zunächst ein kaltes, englisches Bier in einem Pub. Dann zogen wir weiter und ... ein gutes Entrecote wurde meinem Körper zu eigen....Herrlich ! 
             
   
 &amp;nbsp; 
 Nach einem kleinen Bummel zurück setzten wir uns alle noch gemeinsam auf das Oberdeck unseres Hotel- Schiffes und genoßen bei geistreichen Getränken den Blick über den Hafen, und ließen tiefenentspannt den Abend ausklingen. 
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 &amp;nbsp; 
 Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück vom reichhaltigen Frühstücksbuffet, wanderten wir zur Anlegestelle der &quot;HopON-HopOFF&quot;-Boote. 
   
 &amp;nbsp; 
 Nach ein paar kleinen Komplikationen mit der Kreditkartenbezahlung,... der Ticket-Drucker des kleinen syrischen Kassieres hatte den Geist aufgegeben..., hatten wir endlich unsere Tickets und konnten unsere Touristentour starten... Als Erstes der königliche Palast... 
      
 Wir hatten sogar das Glück der großen Wachablösung beizuwohnen ! 
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 Wir fuhren auch zum VASA-Museum, welches unglaublich beeindruckend und ein Muss für jeden Besucher von Stockholm sein sollte. 
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 333 Jahre lag das königliche Kriegsschiff &quot;VASA&quot; vergessen im Hafen von Stockholm, bis es 1961 gehoben und in ein Trockendock geschleppt wurde. Es wurde um das gigantische Schiff dann das Museum drum herum gebaut. 
        
 Per Boot, und später dann noch mit Bus, erkundeten wir Stockholm...ein herrlicher Tag mit viel Kultur,...und einmal ohne Motorrad ! 
       
           
 Den Abend ließen wir dann wieder auf dem Oberdeck ausklingen. 
      
 Für den nächsten Tag war packen der Motorräder, ein Ausflug zum örtlichen Harley Händler und der Besuch des Hard Rock Cafes geplant...und am Abend die Überfahrt nach Turku/Finnland. 
 Die Zimmer wurde geräumt, aber unser Gepäck in einem Lagerraum des Schiffes zwischengelagert. 
 Nach dem Besuch beim Harley Händler stand noch eine Verabschiedung an. Jens, einer unseren kleinen chemnitzer Truppe, musste wieder nach hause und nahm nicht an der weiteren Tour teil. 
    
 Hard Rock Cafe Stockholm 
     
    
 Kaum zu Glauben! Hier im Hard Rock Cafe traf ich Mino und seine Frau aus Tokio wieder... wie jedes Jahr AUF der Super Rally...jetzt aber schon auf einem Zwischenstopp in Stockholm. 
 Gegen Abend füllte sich dann langsam der Fährhafen mit Moppeds und gegen 20:00 Uhr wurden wir auf das Schiff gelassen. 
   
 &amp;nbsp; 
 Moppeds verzurren...Kabinen beziehen...kaltes Bier trinken...und einfach die nächtliche Überfahrt geniesen... 
 Wir saßen zusammen in einer gemütlichen Ecke einer der dort befindlichen Bars....und ein Gesangskünstler bespaßte uns den ganzen Abend... 
              
 ...bis er Feierabend hatte und wir, leicht angeheitert, die Location wechselten und noch ein wenig das Tanzbein schwangen....Ahouahauaha 
 Morgens, in der Frühe, legten wir in Turku an...Jetzt schnell runter von Kutter und frühstücken! 
 Kaffee war für mich das Wichtigste an dem Morgen! 
 Da wir nur ein paar Kilometer...240 um genau zu sein...hatten, verweilten wir noch ein bisschen an einer Tankstelle mit Imbiss außerhalb des Hafengeländes. 
   &amp;nbsp; 
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 &amp;nbsp; 
 Die Fahrt nach Himos zog sich wie Gummi!... endlose, schnurgerade Straßen und rechts und links nur Bäume...ermüdend! - Aber das kannte ich ja schon von 2009, als die Super Rally schon einmal in Finnland war. 
 Die Temperaturen waren auch für finnische Verhältnisse sehr warm, und so mussten wir, als wir endlich in der Himos-Arena ankamen, noch eine Weile am Main-Gate schwitzen. 
   
   
 Das &quot;Vorraus-Komando&quot; des Meute MC hatte für uns schon ein Areal abgesteckt. Da es da abr nirgends ein Fleckchen Schatten gab, und die Zelte auch noch in einer Senke stehen sollten, switchten einige von uns um und verlagerten die Behausungen....da hatten wir morgens wenigstens ein klein wenig Schatten. 
     
     
 Am ersten Abend, mittwochs, schlenderten wir gemütlich über den Festplatz und verschafften uns, durch geistreiche Getränke begleitet, einen Überblick....da es nicht Dunkel wurde...bis morgens 5 Uhr. Zeit vergessen!!! 
 Gegen 9 Uhr krieche ich aber schon wieder aus dem Schlafsack, weil es vor Wärme zu unerträglich wird... Naja, Kaffee kochen und etwas im spärlichen Schatten chillen... 
 Gegen Mittag hatten wir die Idee, in dem, am Festgelände angrenzenden, See baden zu gehen...Herrlicher Gedanke-da irgendwie mein Kopf, vielleicht durch den knappen Schlaf, etwas venebelt war. 
 Am See angekommen tummelten sich schon einige Bade-Biker dort. Trotzdem fanden wir ein feines Plätzchen. Der See war wirklich seehhhrr frisch! - Aber einmal kurz überwunden und abgetaucht war man sofort hellwach. 
 So verbrachten wir bis zum späten Nachmittag den Tag, mit viel Spaß, viel Sonne und viel kaltem Wasser. 
   
  &amp;nbsp; 
     
 Abends liefen wir wieder über den Festplatz,...ich traf viele bekannte Gesichter und unterhielt mich sehr viel und lange....Getränke wurden auch gereicht! 
   
       
 ....Verdammt, schon wieder hell!...oder war es noch gar nicht dunkel? ... 
          &amp;nbsp; 
 Freitag...fast der selbe Ablauf wie am Vortag....chillen am Ufer des Sees... Moppeds gucken auf dem Campground...und viel trinken. 
       &amp;nbsp; 
    
 Programmtechnisch sah es etwas mau aus... 
 Dafür spielte am Abend AMORPHIS! ... Wer auf skandinavischen, speziell finnischen Metal steht, kam hier voll auf seine Kosten!... MEGA! 
    
 Da am Samstag, gegen 12 Uhr, zur Rückfahrt geblasen werden sollte, wurde, diszipliniert, nicht so spät das Nachtlager aufgesucht. 
 Und trotzdem brummte doch ein klein wenig der Schädel....kam bestimmt von der lauten Musik ! 
 Die Motorräder waren schnell fertig gepackt und so konnte unser Troß etwas zeitiger den Platz verlassen. 
   &amp;nbsp; 
 Wir nahmen uns Zeit...viel Zeit!... So war auch ein kurzes Nachmittagsschläfchen auf einer Wiese neben einer Tankstelle noch drin. 
    
 Gegen Abend befuhren wir dann entspannt die Fähre und bezogen unsere Kabinen. 
 Die Ausfahrt aus dem Hafen von Turku war einfach herrlich! ... Imposant zog der große Kutter seine Bahn zwischen den vielen kleinen Inseln. 
 Ein, zwei Bier wurden noch am Oberdeck zusammen getrunken, dann verzog ich mich in meine Kabine und schlief den Schlaf der Gerechten....Der nächste Tag sollte nämlich nicht so entspannt werden...670km direkt nach Trelleborg! 
   &amp;nbsp; 
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 &amp;nbsp; 
 Sonntagmorgen...ich glaube 0630 Uhr erreichten wir Stockholm. Heute war es etwas bewölkter und auch windiger. Man hatte manchmal ganz schön zu kämpfen. Unsere Cathy, die auch mit uns unterwegs war, hatte schon auf der Fahrt nach Stockholm auf ihrer Kawasaki ER 6 zu kämpfen,...wie wir ihr es wohl heute ergehen? Sie war nämlich auf einer anderen Fähre unterwegs und wollte irgendwann, auf dem Weg nach Trelleborg, zu uns aufschließen. 
    
 Ich sage nur Eins...Ja, sie hatte sich satt! 
 Als wir am späten Nachmittag in Trelleborg einfuhren war von all dem Wind nichts mehr zu merken und die Sonne brannte.&amp;nbsp; 
 Wir ließen uns auf einer Wiese direkt am Strand der Ostsee nieder und schlugen die Zeit tot. 
      &amp;nbsp; 
 Als es endlich mit dem Prozedere des Check Ins los ging, traf auch die Meute-Truppe ein. 
     &amp;nbsp; 
 Sie teilten uns mit, dass in Himos wohl die Welt untergegangen wäre und aufgrund eines Unwetters der Platz geräumt werden musste. Da haben wir wohl Alles richtig gemacht! 
 Der Rest ist eigentlich schnell erzählt: 
  &amp;nbsp; 
 Montagmorgen in Rostock angelandet...und dann hat sich unsere Truppe, die durchweg aus feinen Kerlen mit denen man sehr viel Spaß haben kann, getrennt. 
 &amp;nbsp; 
 Es gab auf der gesamten Fahrt, trotz der Größe der Truppe und der unterschiedlichen Alter der Motorräder, keine Pannen oder Komplikationen... 
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 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Jungs, Jederzeit wieder ! 
 Wir verbliebenen 3 Recken fuhren dann die restlichen ...fast 600km bis Chemnitz in einer Rutsche durch und dann trennten sich auch unsere Wege. 
     
 &amp;nbsp; 
 Eine super Zeit ging zu Ende...und es bleiben nur gute Erinnerungen! 
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 &amp;nbsp; 
  Wir sehen uns 2020 in Schweden!  
     
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                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-06-17T01:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">78. Daytona Bike Week 2019 in Daytona Beach/Florida</title>
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                                            78. Daytona Bike Week 2019 in Daytona Beach/Florida - Schickimicki können die Anderen machen
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                 &amp;nbsp;  
   78. Daytona Bike Week 2019 in Daytona Beach/Florida   
 &amp;nbsp; 
  Schickimicki können die Anderen machen  
 &amp;nbsp; 
  Ein Bericht  
 &amp;nbsp; 
 Donnerstag, der 07.03.2019... Heute nun endlich ist es soweit!... 0850 Uhr soll mein Flieger von Dresden nach Düsseldorf gehen, um dann von dort nach Ft. Myers weiterzureisen. 
 Schnell zum Kaffee noch die News gelesen...Oh, Eurowings ist endlich wieder pünktlicher....so steht es in einem aktuellen Artikel. Super !....Dann kann ja nix verrutschen! 
 &amp;nbsp; 
 Pünktlich am Flughafen angekommen...Sicherheitscheck...Verdammt, wie Blöd konnte ich nur sein...Habe ich doch tatsächlich meine Werkzeugrolle in mein Handgepäck verpackt. 
 Gut, dann halt am Informationsstand abgegeben und ohne Werkzeug ins Flugzeug steigen. Selber Schuld ! 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp;Gleich geht es los 
   
 Schönstes Wetter über den Wolken Richtung Düsseldorf 
 In Düsseldorf habe ich noch etwas Aufenthalt und so trifft man neue Leute, die das gleiche Ziel haben. 
 12:30... Hmm, noch immer kein Boarding ?... Eigentlich sollte der Flieger jetzt abheben! 
 Verspätung um ein Stunde wird angezeigt! 
 13:00... Flug wird gecancelt...und um 24 Stunden verschoben....naja 
 Alle Passagiere werden in Reisebussen nach Düsseldorf ins HILTON gebracht...eigentlich alles ganz gut organisiert. Herrliches Abendbuffet...schönes Zimmer....nächster Morgen feines Frühstücksbuffet...eigentlich passt Alles!.... 600€ gibt’s obendrein von Eurowings zurück... 
   
   
   
 &amp;nbsp;24 Stunden Aufenthalt in Düsseldorf im Hotel....Alles gut organisiert 
 08.03.2019...Pünktlich 12:30 hebt der Flieger gen Ft.Myers ab, und....wieder mal Glück gehabt...der Sitz neben mir bleibt frei. So kann ich entspannt die 10 Stunden Flugzeit verbringen. 
 &amp;nbsp;  
 Viel Platz für den langen Flug für mich 
   
 Blick auf Grönland 
   
 Anflug auf Ft. Myers 
   
 Angekommen 
 Angekommen in Ft. Myers, werde ich von einem Freund abgeholt und wir fahren nach Sarasota. 
 Dort noch schnell ein Zimmer für die nächsten 2 Nächte gebucht... 180 Dollar die Nacht...Hmmm... 
 It´s High Season now ! 
    
 &amp;nbsp;&amp;nbsp; Mein Hotel für die nächsten 2 Nächte 
    
 Erster Morgen...Frühstück 
 &amp;nbsp; 
 09.03.2019... Samstag...Heute wird mein Motorrad abgeholt!...Ich freue mich, es endlich nach 5 Monaten wieder zusehen. 
 Aber es kommt, wie es kommen musste. Batterie schwächelt. Erstmal Ladegerät an die Batterie angeschlossen und den halben Tag irgendwie überbrücken. 
 Ich lade meinen Freund und seine Frau zu Essen ein und wir fahren zu einem brasilianischen Restaurant. MEGA ! Ein monströses Buffet erwartet uns,... und viel...sehr viel Fleisch! 
   
    
 &amp;nbsp; 
 Nachmittags fahren wir nochmal zu meinem Motorrad – Nix! - Will nicht anspringen. 
 Dann starten wir es mit Hilfe des Autos und siehe da, nach ein paar Startversuchen, polltert es los. 
 So verbringe ich den Abend mit dem Motorrad noch etwas durch die Gegend zu fahren, damit die Batterie sich etwas erholt. 
 Dann ist im Hotel noch Packsackpacken angesagt...Und dann ab ins Bett. 
   
 abendliches cruisen durch Sarasota- Batterie pflegen 
   
 &amp;nbsp;Langsam auch die Dinge bereitlegen, die mit aufs Motorrad gepackt werden 
 &amp;nbsp; 
 Sonntagmorgen, gegen 06:00, aufgestanden und ab zum Frühstück. 
 Pünktlich, wie geplant 08:00, fahre ich vom Parkplatz des Hotels Richtung Interstate 75. Wetter ist optimal zum motorradfahren – nicht zu warm und nicht zu kalt. Herrlich! 
   
   
 0800 - pünktlicher Start 
 &amp;nbsp; 
 Kurz vor Orlando mache ich noch eine kurze Pause...Das Wetter wurde besser, und es war mittlerweile recht sonnig und warm. 
 Als ich weiterfahren wollte fängt die Wegfahrsperre plötzlich zu spinnen an...Verdammt... 
 Da sehe ich, dass sich auf dem Rastplatz zwei große Sendemasten befinden und ich schon in Deutschland die erfahrung machen durfte, dass solche Sendemasten die Verbindung zur Wegfahrspeere blockieren. - Dann muss ich wohl das Bike auf der Interstate raus aus der Reichweite der Masten schieben-... Als ich, mittlerweile durchgeschwitzt, noch einen Versuch unternehme, das Bike zu starten....Springt es plötzlich an!... Kann weitergehen... 
    
 Gegen 13:30 erreiche ich meinen Zeltplatz - „ Whisky Still Campground“ in Bunnell, nördlich von Daytona. Am Einlass wurde ich schon erwartet. Es waren bereits einige Wohnwagen und Zeltplätze auf dem Campground und doch war noch massig Platz. Ich hatte ein schönes Fleckchen Land für mich, und so begann ich erstmal mein Zelt aufzubauen. Nachdem alles fertig war, erkundete ich den Platz. Herrlich idyllisch im Wald gelegen....eine Holzbühne und eine, aus Holzpaletten zusammengenagelte, Bar...Hier gefällt es mir! ( kleiner Geheimtip! 14$ pro Nacht!).... Nach einer Dusche fuhr ich in Richtung Daytona.... Erkundungs- und Einkaufstour. Was ich unbedingt brauchte – Sonnemilch für mein Gesicht, etwas gegen Mücken, Wasser und Bier. 
   
   
 Behausung steht ! 
   
 Ein herrliches Fleckchen Erde ! 
 &amp;nbsp; 
 Da ich langsam einen Hunger verspürte fuhr ich zu einem urigen Kneipchen mit Freisitz, welches ich auf dem Weg zum Kaufmannsladen erspähte. 
 Herrlicher Blick auf die Straße...Herrlich kaltes Bier....Und einen herrlichen Burger. 
 Und natürlich traf ich dort die ersten Landsleute...mit dabei, Einer aus Chemnitz...meiner Heimatstadt!... die Welt ist ein Dorf! 
   
   
 &amp;nbsp;An dieser Stelle... Viele Grüße an Iris und Jens ;-) 
 Nach dem Essen fuhr ich direkt nach Daytona...Mainstreet erkunden und den Daytona Beach besuchen... 
 Es ist ein unglaublich geiles Gefühl, wenn man das erste Mal persönl an Orten ist, die man seit Jahren nur aus der Zeitung kennt. 
 Gegen Abend fahre ich zurück zum Zeltplatz...Durch all die Eindrücke wird man recht schnell müde. 
 Da angekommen, trinke ich am Lagerfeuer noch ein, zwei Bier und gehe zeitig schlafen. 
      
 &amp;nbsp; 
 Am nächsten Morgen begrüße ich meinen Nachbarn und wir trinken zusammen Kaffee. Er ist aus Kanada angereist und hatte einen recht langen Weg. 
 Mein erster Ritt führt mich gegen 10:00 wieder direkt nach Daytona zur Mainstreet. 
          
 Mich wundert es, dass die Mainstreet nicht wie sonst für Autos gesperrt ist. Auch die Menschenmassen, die ich von Berichten der letzten Jahre kenne, sind nicht so groß. Wahrscheinlich stimmt es doch, dass von Jahr zu Jahr weniger Besucher kommen. Trotzdem, für europäische, insbesonders deutsche, Verhältnisse, ist an jeder Ecke etwas los. 
 Zeit für ein Mittagsmahl – gleicher Ort wie am Vortag! … Diesmal ein herrliches Steak mit Pilzen und Zwiebelringen. 
   
 Gesättigt fahre ich zum Iron Horse Saloon und schlendere über das weitläufige Areal. Und wieder sauge ich die Impressionen auf,...einfach Herrlich! 
 Beaver Bar nehme ich auch für 2 Bier mit und genieße einfach das Leben ! 
   
   
   
   
   
 Entspannte Sheriffs 
 &amp;nbsp;Am Abend geselle ich mich zu den Anderen an die Bar auf dem Campground und wir kommen schnell ins Gespräch. Die Anwesenden können gar nicht glauben, dass ein Deutscher, auch noch mutterseelenallein, dieses Fleckchen Erde gefunden hat. Natürlich werde ich von allen Seiten ausgefragt und das ein oder andere Bier wird mir ausgegeben. 
 Gary aus Ocalla/Florida und Lenny aus Tennesee schlagen mir vor, mit ihnen gemeinsam am nächsten Morgen zu fahren. Natürlich!!... 
   
 Panhead Jim und sein Kumpel KoolRay....Herrlicher Abend mit viel Bier und viel Spaß 
   
 Die Chefin vom Campground 
   
 Garys und Lennys Behausung....da kann ich leider nicht mithalten 
    
 Nächster Morgen...ein klein wenig Kopfschmerz!....Lenny ruft mich schon von weitem und so ist nun wohl Zeit aus dem Schlafsack zu kriechen. Lenny unterhält sich bereits mit meinem kanadischen Nachbarn. Schnell frisch gemacht, Kaffee getrunken und ab aufs Bike!... Ziemlich frisch an diesem Morgen!...Sonne ist auch noch nicht zu sehen....Ja, Florida ist nicht nur Wärme und Sonne! 
 Gary, Lenny und ich steuern erstmal das Waffle House an...frühstücken... 
 Als nächstes fahren wir auf das weitläufige Areal zwischen Broken Spoke Saloon, Beaver Bar, Iron Horse Saloon und all den anderen Saloons, die es auf der US 1 Richtung Daytona gibt. 
 Viel Händlerstände, viele Bier-und Futterstände...nichts was es in Deutschland nicht auch gibt. Es herrscht noch nicht solch Trubel wie abends. Also alles ganz entspannt. 
     
 &amp;nbsp; 
 Mittags fahren wir zur Main Street nach Daytona. Leute gucken, Bier trinken und zu... 
 Dirty Harrys zum Wet-TShirt Contest. 
 Füllige Mädels präsentieren sich dem jubelnden Volk...so hat jeder seinen Spaß. 
 Meine Meinung vom ersten Tag, dass es weniger Besucher gibt, kann Gary nur bestätigen. Er ist jedes Jahr auf der Bike Week und er wunderte sich auch, dass Auto die Main Street entlang fahren dürfen. 
 So geht der Tag langsam zu ende und abends an unserer Bar planen wir den kommenden Tag...Daytona International Speedway 
   
   
    
    
    
 Lenny und Gary haben Spaß 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;  
   
    
    
 Das Areal des Daytona Inetrnationl Speedways ist gigantisch...Wir frühstücken zunächst in einem Ihope-Dinner, mit Blick auf den Speedway. 
 Auf dem Vorplatz haben namhafte Hersteller von Motorradzubehöhr,, und natürlich einige bekannte Motorradhersteller, ihre Stände und Probefahrtareale aufgebaut. Man wird regelrecht erschlagen beim Anblick des Angebotes. Natürlich wird man auch hin und wieder von irgendwelchen Leuten angesprochen, die versuchen, dir irgendeine Motorradversicherung aufzuschwatzen....Ja, die Versicherer sind auch mit ihren Ständen präsent. 
                      
     
    
    
   
   
 Gender-Klos....Ich hau mich weg! 
 &amp;nbsp; 
 Da wir für den nächsten Tag geplant hatten den Flat-Track Läufen beizuwohnen kam uns ganz gelegen, dass ein Werbestand des American-Flat-Track-Verbandes ebenfalls sich unter den zahlreichen Ausstellern befand. So konnten wir dort unsere Eintrittskarten für die, am nächsten Tag stattfindene, Daytona TT 15$ günstiger erwerben. 
   
 Gary fand einen Pinstripe-Künstler, bei dem er für den nächsten Morgen einen Termin zur Verschönerung seiner Indian Chieftain ausmachte. 
 Langsam ging auch dieser Tag zu ende, und so fuhren wir eine kleine idyllische Küstenstraße zurück zum Campground...mit einem kleinen Zwischenstopp am Broken Spoke Salloon. 
    
   
       
   
   
 &amp;nbsp; 
    
 &amp;nbsp;FLEISCH !.... Hier ist die Hölle für Veganer 
 Donnerstagmorgen fuhr ich zunächst alleine in Richtung Daytona.... zum Boardwalk Pier. 
 Gary und Lenny würde ich gegen 14 Uhr direkt am Eingang zum Speedway treffen. 
 Ich hatte nämlich noch einen Termin – das „Krautmeeting“. Alljährlich treffen sich deutsche Teilnehmer der Bike Week donnerstags, Punkt 12:00, direkt am Pier und der Fotograf der Zeitschrift „Bikers News“ macht ein Gruppenfoto, welches dann in der Zeitschrift erscheint. 
 Am Pier bummelte ich zunächst herum, genoss die Sonne. Es war ja noch Zeit bis Mittag. Zwei Drei Bier später kamen einige Deutsche und mit einer halben Stunde Verspätung wurde das Gruppenfoto geschossen...von einer kleinen Gruppe...nur zirka 35 Leute waren es diesmal. 
 Auch daran konnte man erkennen, dass die Bike Week von Jahr zu Jahr schrumpft. 
        
 Pünktlich 14:00 war ich am Speedway und traf meine beiden Buddys am Eingang. 
   
    
 Das Hauptgebäude mit all den Tribünenrängen ist einfach nur riesig. Sitzplätze sind für jeden vorhanden. Nur der Preis für einen halben Liter Bier mit 10$ ist genauso überdimensioniert wie der Speedway. 
 Auf der Sandbahn dröhnten schon die Motoren. Die einzelnen Vorläufe waren schon im vollem Gange. 
 Gegen 19:00 sollten die Finalläufe beginnen. 
 Mit einem Spektakel...mit Feuerwerk...Singen der amerikanischen Nationalhymne – ALLE auf den Rängen standen auf und sangen mit,...Gänsehaut!... 
 Billy Lane war auch kurz da und präsentierte eine alte Harley.... 
 Ist schon beeindruckend, was die Amis da so veranstalten. 
 Bei den Finalläufen gaben die Fahrer alles. Indian´s FTR´s dominierten so gut wie jeden Lauf. 
 Ein erneut unglaublicher Tag ging zu Ende. 
  &amp;nbsp; 
           
 &amp;nbsp;Looking back?...no...forward! 
 Freitag...vorletzter Tag. 
 Wir fuhren zu den bekannten Campgrounds rund um Daytona, um uns da die Zeit zu vertreiben. 
 Cabbage Patch und Cacklebery Campground. Die Sonne schien was das Zeug hielt und die Schattenplätze waren rar. Viel war irgendwie nicht los...nur vereinzelt konnte man ältere Motorräder sehen...Es war sehr übersichtlich auf dem Gelände!... Vielleicht lag es auch an der Hitze. 
          
 &amp;nbsp;Hier gab es zumindest ein bisschen Old-School 
     
 UND...Mädels 
    
   
    
    
 ( habe ich leider nicht durch den Zoll bekommen) 
 &amp;nbsp; 
 Am Abend gab es ein Free Barbeque auf unserem Zeltplatz mit Live-Musik. 
 Es war eine herrliche Südstaaten-Redneck-Party... 
 Wir beschlossen an diesem Abend, dass wir uns nächstes Jahr genau hier wiedertreffen! 
 &amp;nbsp;   
    
   
 Samstag...Zelt zusammenpacken und aufsatteln!... Tag der Rückfahrt nach Sarasota. 
 Lenny verabschiedet sich beizeiten bei Gary und mir, da er noch einen langen Rückweg mit seinem Bike nach Tennesee hat. 
 Ich fahre nicht direkt zurück, sondern fahre zunächst mit zu Gary nach hause nach Ocala. 
 Wir fuhren durch den Florida State Forrest.... Herrliche Strecke! 
 Von Gary aus fuhr ich dann auf die Interstate 75 gen Süden....immer nur geradeaus. 
   
 &amp;nbsp; 
 Der Rest ist schnell erzählt. 
 Ich blieb noch bis Dienstag in Sarasota...genoss noch einige Kilometer bei herrlicher Sonne...verwöhnte meinen Körper mit diversen Steaks...und chillte am Strand. 
       
 Dienstag, bei ekelhaften kalten, nassen Wetter, ging mein Flug zurück nach Deutschland... 
 im Gepäck....viele Erinnerungen an eine gute Zeit! 
   
 Ankunft im herbstlich, nassen Ft.Myers Airport 
 ... und Landung... 
   
 &amp;nbsp;...bei schönstem Wetter in Dresden! 
 &amp;nbsp; 
  Daytona Bike Week   
  I´ll be back...next Year !  
 &amp;nbsp; 
 PS: Bitte lasst einen Kommentar da !....Danke !!! 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-05-05T19:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die 44. FH-DCE Super Rally in Bydgoszcz/Polen</title>
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                                            Die 44. FH-DCE Super Rally in Bydgoszcz/Polen Geile, aber versaute, Party mit Happy End ! Ein Bericht aus meiner Sicht der Dinge...die geschehen, wenn man sie nicht braucht
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  Die 44. FH-DCE Super Rally in Bydgoszcz/Polen  
   Geile, aber versaute, Party mit Happy End !   
   Ein Bericht aus meiner Sicht der Dinge...die geschehen, wenn man sie nicht braucht   
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  Dienstag, 16.05.2018  
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 Für heute ist die Verlegung gen Osten geplant, mit Zwischenstopp im Clubhaus der Wolfsritter in Berlin. 
 Natürlich, pünktlich zum Startzeitpunkt, fängt es in Chemnitz an zu regnen wie aus Eimern. 
 Regenklamotten an...nützt ja nix ! 
   
 Mit etwas Verspätung fahren wir dann endlich los...ab auf die A4 Richtung Dresden. 
 So wie ich es mir dachte...bei Dresden klart es auf und wir biegen bei schönstem Wetter auf die A13 Richtung Berlin. 
 Regenklamotten bleiben aber an...bei Berlin ist Regen angemeldet. 
   
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 Im Clubhaus der Wolfsritter werden wir Drei dann herzlich empfangen. Unser Nachtlager wurde für uns schon vorbereitet und das Grill schon angeworfen...Herrlich ! 
   
 Der Abend klingt sehr gemütlich, mit guten Gesprächen, gutem Futter und gutem Tropfen, aus. 
   
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  Mittwoch, 17.05.2018  
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 0800 ist Aufstehen angesagt...Frisch machen und Frühstücken... 
 Pünktlich 1000 rollen wir zu fünft vom Hof des Clubhauses. Am Grenzübergang Pomellen ist die Zusammenführung unseres Trupps mit der Abordnung des Meute MC geplant. 
 Mit 16 Motorrädern fahren wir dann durch Polen. 
   
 Wer schon mal durch Polen gefahren ist, weiß, dass sich die Fahrt unglaublich in die Länge ziehen kann. 
 Nur Landstraße und überwiegend LKWs, die nur äußerst schwer und mit fahrerischen Höchstleistungen zu überholen sind. 
 Unser „Pack“ wurde so mehrmals auseinandergerissen. 
   
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 In einem kleinen polnischen Städtchen .. Mega-Stau!...Keiner wusste so recht was da los war. 
 Wir fuhren an dem Stau vorsichtig vorbei bis wir an einen Kreisverkehr kamen, der durch eine junge, niedliche Polizistin gesperrt wurde. 
 Auf Nachfrage, teilte sie uns mit, dass die Straße jetzt gesperrt sei wegen einer Radsportveranstaltung...für ungefähr eine Stunde! Verdammt!...Die Bitte, uns doch schnell noch durchzulassen, wir würden nur 2 Minuten brauchen, ...wurde von ihr abgelehnt....Nun gut! Warten! 
   
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 Nach ca.45 Minuten!!! kamen endlich die Sportler angerauscht...und so schnell wie sie gekommen waren, waren sie auch wieder weg. 
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 Weiter geht’s! 
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 Endlich in Bydgoszcz angekommen, unser „Pack“ hatte sich mittlerweile durch den Verkehr getrennt, begann endlich das große Suchen nach Hinweisschildern zum Veranstaltungsort.... 
 Hinweise? - Fehlanzeige! 
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 Nach ca. 2 Stunden Irrfahrt konnte endlich das Gelände gefunden werden. Ein Teil unserer Reisegruppe wurde gerade am „Maingate“ abgefertigt. 
   
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 Irgendwie war ich total genervt, und als unser „Vorauskommando“ dann auch noch auf den Zeltplatz fuhr ohne auf uns „Nachkommando“ zu warten, war ich richtig zornig. 
 Am Ende haben wir uns dann doch alle gefunden und bauten unsere Siedlung auf. 
 Mopped abgestellt....und Lenkerschloß abgeschlossen!...(Fataler Fehler....wie Ihr später erfahren werdet) 
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 Fertig!...kühles Bier, Jetzt! 
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 Nachdem noch weitere befreundete Truppenteile zum Wachstum unserer „Siedlung“ beigetragen hatten, begaben wir uns auf das Festgelände. 
 Das Areal, ein Naherholungsgebiet nördlich der Stadt, war optimal. Viel Grün, ausgebaute Wege...bisschen Wasser dazwischen, und vor dem Zugang zum eigentlichen Partygelände noch eine kleine Strandbar. Hier konnte man es aushalten! 
   
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 An Fressbuden und an Bierzapfstellen mangelte es in keinster Weise!... 
 Wir trafen immer wieder Bekannte, so kam es immer wieder zu den üblichen Begrüßungszeremonien mit Kaltgetränk. 
   
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 Denn Abend verbrachten wir dann auf dem Gelände mit alten und neuen Freunden...Feuchtfröhlich! 
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  Donnerstag, 18.05.2018  
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 Gegen 0800 krieche ich aus meinem Schlafsack. Wetter ist etwas kühler als am gestrigen Tag. Wolken bedecken den Himmel. 
 Hmm, was machen wir heute?...erstmal frühstücken!... 
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 Auf dem Platz erhielten wir unsere belegten Brötchen...und Kaffee, viiiieel Kaffe! 
 Und es gab keine lange Wartezeiten!...so kann der Tag beginnen... 
 Wir gingen nach dem Frühstück wieder zu unseren Zelten und setzten uns unter unseren Pavillion zum Frühschoppen. Irgendwie war allen nach „chillen“ heute. 
   
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 Gab es da nicht eine Strandbar?...Ja, dann ab dahin und gammeln am Strand ! 
 Bier und Whiskey und Bier und Whiskey...die genaue Reihenfolge weiß ich jetzt nicht mehr genau... 
 Jedenfalls hatten wir einen sehr...sehr entspannten Nachmittag. 
   
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 Gegen Abend schlenderten wir mal über die Händlermeile und quatschten mit uns bzw, mir bekannten Händlern ( hier mal der Gruß an Fossi ;-) ). 
 Dann ab auf den Partyplatz...neu angekommenen Freunde treffen und....Bier trinken. 
 Irgendwie sind die Bands an dem Abend einfach so vorbei gegangen....bis auf eine ! 
 Die Band...Name ist leider nicht mehr bekannt...war sehr laut und schnell und der Sänger hatte eine herrlich doomige Stimme...das schauen wir uns an und rocken mit! 
   
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 Gegen Mitternacht war letztes Gute-Nacht-Trink -Versammeln unter unseren Pavillon. Jeder war jetzt Bettschwer. 
 Für den nächsten Tag, dem Freitag...meinem persönlichen 13ten, war Kultur angesagt. 
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  Freitag, 19.05.2018  
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 Gääähn... Was? Nacht schon rum?...Hilft nix...aufstehen! 
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 Als ich auf dem Weg zur Dusche zu meinem Bike ging und bei meiner Dicken das Lenkerschloss aufschließen wollte, bemerkte ich einen Widerstand...Aufschließen ging nicht!...Naja, erstmal duschen. 
 Ich komme zurück...Nix!....Nichts geht mehr! 
 Irgendwann konnte ich wenigstens den Zündknopf drehen...aber das Lenkerschloss blieb verriegelt und die Zündung drehte plötzlich total am Rad. Scheiße ! 
   
 Als ich das Zündschloss auseinander gebaut habe...stellte ich fest, dass irgendwas gebrochen ist. 
 Mir blieb nix weiter übrig, als zum Harley-Service-Stützpunkt mit meinem neuen Kumpel von den Wolfsrittern, Torsten, zu schlendern. 
 Zwei Mechaniker sind dann zu meinem Bike mitgekommen und haben auch nichts weiter machen können als ich...Zündschloss ausbauen und „guggen“...“Sorry, we can´t help!“.... 
 Doppelscheiße! 
 Meine Leute verabschiedeten sich zum Kulturtag.... mein Tag der Frage, - ...wie komme ich heim? 
 ADAC angerufen...für Sonntag einen Abschlepper bestellt und einen Leihwagen. 
 Antwort....Abschleppen nach Chemnitz JA...Leihwagen NEIN.... 
 Später dann och ein Rückruf vom ADAC. Ich soll am Sonntag mit dem Abschleppfahrzeug mitgenommen werden, allerdings müsste vorher noch ein Motorrad nach Berlin gebracht werden und der örtliche ADAC-Partner würde mich am Samstag anrufen, um mit mir den Termin des Rücktransportes zu klären. Passt – Ich komme doch wieder in die Heimat! 
 Und nun wird es richtig doof ! 
 Mein Kopf schaltet mich aus...ich sacke in mich zusammen. Mir war so heiß und kalt und übel, wie ich es noch nie erlebt habe. 
 Zum Glück waren noch drei Freunde da und sind nicht in die Stadt gefahren. 
 Irgendwann sah ich nur Himmel und ein Sani redete mit mir...er hat alle möglichen Tests gemacht, war aber alles zum Glück in Ordnung. Meine Freunde legten mich in mein Zelt und ich war irgendwie nicht so richtig da. Erst gegen Abend besserte sich mein Zustand....allerdings fehlen mir...der Freitag und ! der Samstag... 
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 Deshalb tut es mir für Euch und natürlich für Mich leid,...Lücke im Bericht ! 
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  Sonntag, 21.05.2018  
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 Die abenteuerlichste und nervenfressenste Super Rally ist heute zu Ende gegangen.... 
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 Sonntag früh mit 12 Leuten die Dicke auf einen, für Motorräder ungeeigneten Transporter vom polnischen Unternehmer gehievt....dann ab zum typisch polnischen Hinterhofschrauber....so wie Ihr das aus dem Fernseher und von Erzählungen aus der Halbschattenwelt vielleicht kennt...der Chef hat mir Kaffee gemacht und ne Kiste Bier hingestellt und eine teure Flasche Wodka geschenkt...zweites Motorrad....auch eine E-Glide....mit auf den Transporter gepackt...nach 3 Stunden mit dem ukrainischen SUB losgefahren...über Feldstraßen!....dann irgendwann rechts in ein Dorf abgebogen....der nächste &quot;Auto-Boss&quot;....Transporter gecheckt, da er komische Geräusche machte....Zu diesem Zeitpunkt war mir alles egal, da ich nur noch schlafen wollte....im Transporter. Ging nicht...ständiger Drift nach rechts Richtung Leitplanke ( die &quot;Kraftfahrer&quot; können nämlich mit einem verranzten Transporter fahren und gleichzeitig mit dem Handy permanent spielen und im gebrochenen Englisch Ihre Lebensgeschichte erzählen....ich sage nur ...1000 Tode bin ich gestorben!....endlich bei Berlin angekommen, um die erste E-Glide abzuladen. (Ich habe mich immer gefragt wie das gehen soll)...prombt fällt die Kiste um....Hektik....mein neuer Leidensgenosse Axel mit Schaden am Bike legt sich mit ADAC an....mit dem frechsten Mitarbeiter am Telefon....es eskaliert....Polizei wird angerufen, da es für den Transport nicht mal Papiere gibt....die arme Sau, der Ukrainer arbeitet in Polen für 3 Leute schwarz und ist total überfordert....3 Stunden in Berlin und mit Axels Familie verbracht...Zwischenzeitlich hat der Ukrainer 2 Freunde aktiviert, um mit nach Chemnitz zu kommen und mein Bike mit abzuladen....2 Stunden später...Anruf ....Vollsperrung A9 wegen den zwei Typen....sie haben ihre Transporter zerschossen....Wir haben die beiden dann in Vockerode abgeholt....zu dem Zeitpunkt war dann auch Fahrerwechsel....mein Ukrainer, der 14 Tage am Stück ununterbrochen unterwegs durch Europa war, konnte nicht mehr. Okay, dann halt einer der beiden Fahrer, die übermüdet in die Leitplanke geschossen sind...mit Hängen und Würgen in Chemnitz angekommen...mit Hilfe meines Brüderchens die Kiste...und Regieanweisungen in Englisch an die 3 osteuropäischen Hilfsarbeiter dann doch die Dicke abgeladen...DURCHATMEN! 
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 ....Was ich gerade geschrieben habe, kann sich niemand in bunten Bildern vorstellen... 
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  PROST und bis nächstes Jahr in Finnland !  
     
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                            <updated>2018-06-20T17:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">43. FH-DCE Super Rally in Pasohlávky/Tschechien</title>
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                                            ….Sonne, Bikes und Rock´N´Roll
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                 &amp;nbsp; 
   43. FH-DCE Super Rally in Pasohlávky/Tschechien   
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   ….Sonne, Bikes und Rock´N´Roll   
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 Nach der epischen Tour 2016 nach Spanien, war nun endlich wieder die Zeit gekommen, das Bike zu packen. 
 Da es letztes Jahr ja in 12 Tagen und 6000km auf der StreetGlide zur Super Rally und zurück ging, war dieses Jahr Zeit für Ape-Hängen und meine 96er Dyna durfte nach fast 8 Jahren SR-Auszeit wieder mit. 
 Von Chemnitz sind es ja nur 400km bis zum Platz…also, nicht so überladen! 
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 Am Mittwoch, dem 31.05.17, sitzt man dann so in der Werkstatt und wartet auf die Reisegruppe und schaut sich nochmal die Internetseite des ausrichtenden Harley-Clubs Brno/Brünn an….WAAS?... 
 Party geht schon los?!...Tja, da hat man was verschwitzt…dieses Jahr öffneten die Pforten schon am Mittwoch 12 UHR Mittags 
 Naja,…unser Plan ist Mittwochabend WarmUp-Party bei den Tanks MC/Erzgebirge und sammeln mit dem Rest und Donnerstag dann entspannt gen Brünn… 
 Und so traf dann der erste Mecklenburger Reisetrupp bei uns zuhause ein…und wir genossen die Sonne bei einem Kaffee…Danke nochmal an die bessere Hälfte, für Deinen Kaffee-Brüh-Einsatz! 
 Am späten Nachmittag geht es dann mit 10 Motorrädern und dem Troß quer durch Chemnitz gen Erzgebirge. 
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 Am Clubhaus der Tanks angekommen, hatte sich schon die erste Abteilung der mecklenburger Reisegruppe dort eingefunden und nach einem kühlen Begrüßungsbier ging es ans kleine feiern. 
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 Donnerstag...die Sonne brennt ! 
 Moppeds gepackt und gefrühstückt...gegen 10 Uhr waren wir endlich auf der Straße. 
 Da es vom Clubhaus nur ungefähr 370km bis nach Pasohlavky sind, beabsichtigten wir gemütlich die Fahrt anzugehen. 
 Am Grenzübergang Reitzenhain wurde noch kurz gestoppt und getankt. 
 Weiter ging es schnurgerade aus Richtung Prag...und wie gesagt,...die Sonne brennt! 
 Bloß gut, dass man Sonnenmilch mit Schutzfaktor 30 dabei hat....Nur, man sollte diese auch benutzen! 
 Ich Trottel habe mir an diesem Tag so herrlich schön ein „Trinkergesicht“ geholt. 
 Bis Prag ging es recht flott...nach Prag Richtung Brünn wurde es dann doch etwas langatmiger, da etliche Baustellen vor uns Lagen und natürlich die LKW-Kolonnen sich auch da durch quälen wollten. 
 Nach zwei Stopps kamen wir unserem Ziel immer Näher und die Pulks der Harleys nahm zu...Wir waren also Richtig! 
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 Endlich!...Ziel erreicht... 
 Am herrlich gelegenen Rally-Areal angekommen war die Einlassprozedur recht entspannt. 
 Es waren schon recht viele Teilnehmer vor Ort und so gestaltete sich die Suche für unsere Reisegruppe nach einem geeigneten Claim zunächst etwas holprig. 
 In der Nähe des Hauptveranstaltungszeltes standen schon soviele Zelte, dass ich befürchtete, dass wir auch,...wie so einige, entlang der steinigen Schotterwege unser Lager aufbauen müssen. 
 Wir fuhren einmal fast um den See und siehe da, der beste Platz für das Wochenende wartete schon auf uns. Unter schattenspendenden Bäumen, direkt am Ufer mit besten Einstiegsmöglichkeiten ins Wasser, schlugen wir unser Lager auf. 
 Die Mädels, welche die Begleitfahrzeuge fuhren, waren auf Zack und hatten schon zwei Quadfahrer mit Anhänger organisiert. So konnte das Wochenendequipment RuckZuck entladen und aufgebaut werden. 
 Nach einer kleinen kühlen Erfrischung aus dem Besten von Gerste, Hopfen und Wasser, schlenderten wir gen Festplatz. 
 Natürlich auch hier, wie jedes Jahr zur Super Rally, wurden zahlreiche Bekannte begrüßt und man verweilte für einen kurzen Plausch. 
 Schnell zum Super Rally -Stand...Shirt kaufen! 
 Letztes Jahr waren die Shirts sehr schnell ausverkauft, so war dieses Jahr die erste Amtshandlung... 
 T-Shirt sichern. 
 ...Und danach etwas trinken und essen. 
 Verhungern musste man hier bestimmt nicht. 
 Zahlreiche Fressbuden und Bierstände säumten den Platz. Die Preise waren in Ordnung, da gab es schon schlimmeres. Im Großen und Ganzen war der Festplatz recht gut organisiert und, da es sich um ein weitläufiges Gelände eines Camping-Areals handelte, kam es nirgends zu riesigen Menschen-Staus. Sehr entspannt ! 
 Da die Hitze natürlich ihren Tribut forderte, dehnten wir nicht so lange den Bummel über das Gelände aus und begaben uns zurück zu unserem Lager und genehmigten uns dort noch ein oder zwei Trinks...vieleicht waren es auch mehr, wer weiß... 
 Irgendwann klingelte mein Telefon... es war Markus. Es war schon dunkel und so gestaltete sich die Orientierung recht schwierig. Irgendwie habe ich es dann doch geschafft und Markus zu uns gelotst. 
 Begrüßungstrunk !... 
 Zeit zum Schlafen... 
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 Der nächste Morgen war so herrlich wie der vergangene ! 
 Entspannt am See frühstücken und das Leben genießen...ohne Stress, ohne Hektik...ohne Planung! 
 ( Augenzwinker an meinen hektischen Bruder ) 
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 Irgendwann vormittags fuhren wir in die Stadt Mikulov/Nikolsburg...etwas Kultur und einkaufen. 
 Zunächst war einkaufen angesagt. Da die Anderen wegen der Hitze dann doch keine Lust mehr verspürten die Gegend zu erkunden, blieb nur mein Brüderchen und ich. 
 Wir suchten uns eine feine Gastronomie in der Stadt und aßen dort vorzüglich und preiswert. 
 Da der Stern nun doch unerträglich brannte, beschlossen wir das Kulturprogramm auf den nächsten Tag zu verlegen... 
 Es war gammeln am Strand für den Rest des Tages angesagt 
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 Unser Lager war um einige Mitglieder angewachsen...es kamen noch 4 Kumpels aus Chemnitz und 3 Nachzügler aus Arnsdorf 
 Abends dann das übliche Programm...schlendern zum Festzelt, Bier, Musik, Bier, Quatschen mit Freunden, Bier....und hatte ich schon erwähnt, dass es auch Bier gab?! 
 Auf dem Weg zu den Zelten stolperten wir noch über Mino vom „Vibes-Magazin“ aus Japan...er war recht gut gelaunt vom örtlichen Gerstensaft. Wir treffen uns jedes Jahr irgendwie und irgendwann auf der Super Rally. 
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 Samstag...und die Sonne brennt !... 
 Frühstück am See und ab ins Wasser...mittlerweile ein Ritual am Morgen,...einfach fantastisch. 
 Uhl, Meise und Frosch...mein Brüderchen...und ich fuhren dann am Vormittag wieder nach Nickolsburg, um endlich zu unserer kulturellen Kost zu kommen. Bei fantastischen Wetter fuhren wir an den Seen entlang. ...im T-Shirt...und das war noch zu warm 
 Wir begaben uns auf den zentral gelegenen Marktplatz und suchten gar nicht lange nach einer Lokalität mit Freisitz...und Blick auf das vorüberziehende Publikum. Einfach nur entspannen, genießen und leckere, mährische Küche verkosten. 
 Irgendwie sind die dortigen Einwohner und auch die Angestellten viel entspannter im Umgang mit dem Mensch und als Kunden. Freundlich, nett und sehr zuvorkommend...so wie es einst auch mal in unserem Deutschland vor ein paar Jahren war. Naja...ich schweife ab. 
 Nach dem leckeren Essen war Entdeckerzeit...ab auf das Schloss! 
 Herrlich gelegen, auf dem fast höchsten Punkt der Gegend...wurde das Schloss als Einheit mit dem Fels in Stein gehauen... 
 ...Hier lass ich mal nur die Bilder sprechen... 
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 Gegenüber des Schlosses befand sich ein weitere Berg mit einer Kapelle,...wahrscheinlich ein Wallfahrtsort...sehr interessant, aber bei gefühlten 60Grad und nur per Fuß zu erreichen, wurde die Besichtigung abgewählt. 
 Uhl und ich wollten schon das Schloss in Gänze erkunden, was meinem Bruder und Meise zu viel war. 
 Sie entschieden sich zum Partyplatz zurückzufahren und so blieben nur wir beide zurück. 
 Dafür, dass wir Zwei uns kulturell weiterentwickelt haben, gönnten wir uns noch jeder ein Softeis...ein Großes!.... zwei große Softeis für zusammen ungefähr 1,50 Euro!!! 
 Auf dem Platz angekommen war der Planet so unbarmherzig, sodass wir unser nachmittägliches Gelage in den See verlagerten....was für ein Heidenspaß!...und das zog natürlich die Vorübergehenden an und so kamen wir ins Gespräch und waren die Model-Nixen für viele Gelegenheitsfotografen. 
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 Am Abend wurde dann bei ein paar Bieren und entspannten Gesprächen den Musikanten der Bühnen gelauscht... Kiss-Cover-Band war so okay...Rock´n´Roller auf der Nebenbühne Top. 
 Noch bevor die Coverband von Rammstein die Hauptbühne betrat...war ich verschwunden. 
 Morgen, Sonntag, sollte es heimwärts gehen... 
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 Sonntag morgen... draußen war schon rege Betriebsamkeit, und da ich nicht, wie sonst, wieder als Letzter mein 7Sachen packen wollte, stand ich auf...Erfrischung im See und Klamotten gepackt...fertisch! 
 Hmm, ich bin notorischer Zeiteisenverweigerer und so musste ich dann doch mal, lehnend am gepackten Mopped, nach der Zeit fragen.... ! 07:45 Uhr! 
 ….Haben die alle ne Macke!!!... Da hätte ich ja noch locker eine Stunde schlummern können! 
 Was solls,...nachdem Alles verpackt und verstaut wurde....der Anhänger des organisierten Quads beladen und nun langsam die Truppe in Aufbruchstimmung war, entschlossen Uhl, mein Brüderchen und ich, dass es Zeit für einen entspannten Heimritt sei.... 
 Back home! 
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 Alles lief friedlich und geschmeidig … wir machten Rast und tankten...tranken Kaffee und wollten noch im Böhmischen schön essen gehen. 
 Nix da ! 30 Kilometer vor Chomotau der herrlichste Wolkenbruch und Zeit die Regenpellen überzustülpen...Jetzt wollten wir nur noch so schnell...(oder so sicher) nach hause. Bei gefühlten 3 Grad und durch den stetigen Regen verursachte Nadelstiche auf der Gesichtshaut überquerten wir den Kamm des Erzgebirges.... ständige Sehnsucht nach dem tieferliegenden Chemnitz und der Wärme der Stadt. 
 Wir trennten uns kurz nach der Einfahrt in Deutschland...und so zogen wir Drei unsere Bahnen. 
 Als ich zuhause ankam...war blauer Himmel über Chemnitz...HÄÄÄ....Wasn hier los? 
 Mein Plan, noch zu einer Sommerparty eines naheliegenden MC´s zu fahren, wurde verworfen... 
 So ließ ich den Tag bei einem entspannten Bad in der warmen Badewanne ausklingen...mit den Erinnerungen der Super Rally 2017 und den Gedanken an unsere Freunde, die noch 500km im Regen auf der Fahr nach hause vor sich haben, im Kopf. 
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    Wir sehen uns 2018 in Polen!   
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                            <updated>2017-06-22T11:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Vom 12.05. bis 16.05.2016 fand in Alcaniz / Spanien die 42. FH-DCE Super Rall...</title>
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                                            Fast 6000km in 12 Tagen durch Europa, ein Bericht unserer Tour
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                   Vom 12.05. bis 16.05.2016 fand in Alcaniz / Spanien die 42. FH-DCE Super Rally statt   
   Fast 6000km in 12 Tagen durch Europa, ein Bericht unserer Tour   
   Der Weg war das Ziel   
 Es ist wie immer! Die Vorfreude auf diese epische Tour wurde von Tag zu Tag mehr, je näher der Abfahrtstermin kam. Ich konnte es kaum erwarten endlich wieder auf dem Motorrad zu sitzen und für einen kleinen Zeitraum alles hinter mir zu lassen – einfach den Kopf frei bekommen! 
 Es ist Mittwoch, der 04.05.2016, - endlich! Morgen geht es los! ...Motorrad ist gepackt…Alles verstaut…Abmarsch bereit! 
 Am Donnerstag, den 05.05.2016, geht die erste Etappe zunächst ins Erzgebirge zur alljährlichen Himmelfahrtsparty des Tanks MC Chapter Streckewalde. Dort stoßen dann gegen Abend auch meine beiden mecklenburgischen Reisebegleiter dazu.  Leider fällt in diesem Jahr einer meiner langjährigen Super Rally-Genossen aus. Gesundheit geht nun mal vor! ...( Balu, Alles wird gut! ;-) ) 
   
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 Nach einer gelungenen Feier, vielen Gesprächen mit alten Bekannten und dem einen oder anderen Kaltgetränk, wurde am Freitagmorgen ausgiebig gefrühstückt…bis Mittag. Am frühen Nachmittag starteten wir dann zu Dritt zur nächsten Etappe Richtung Ingolstadt  – ca. 380 entspannte Kilometer… 
   
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 In Ingolstadt wurden wir schon von Freunden erwartet und abends dann bayrisch lecker beköstigt… Vertieft in Gespräche saßen wir bei angenehmen Temperaturen bis in die Nacht auf der Veranda  Entspannt und zufrieden kletterte ich dann ins Bett… 
 Morgens, als ich aus einem tiefen Schlaf erwachte, war das Frühstück schon längst vorbereitet… Traditionelle Weißwurst zum Frühstück!...Herrlich 
 Gegen Mittag, des Samstages, 07.05., sollte es dann weiter gehen. Zwischenzeitlich hat sich unser vierter Weggefährte bei uns eingefunden und nach einem letzten Kaffee starteten wir gen Süden. 
   
  Kurz vor Österreich müssen wir natürlich noch ein „Pickerl“ kaufen… 10 Tages-Vignette für mal schnell durch Österreich zu fahren…Hilft ja nix! Wetter passt und so ist schon mal die Kulisse, die uns begleitet, ein Traum…und es wird noch besser im Laufe des Tages! Unser heutiges Etappenziel soll der Gardasee sein… Das bedeutet, bei herrlichstem Wetter über den Brennerpass durch die Alpen, weiter durch die Dolomiten und dann eine herrliche Landstraße mit Serpentinen Richtung Turpel, um dann bis Malcesine entlang des Ufers des Gardasees weiter zu fahren. 
   
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 Eine Unterkunft ist auch schnell gefunden…ein feines Hotel mit Tiefgarage für unsere Bikes. Abgesattelt…Zimmer bezogen…und auf zu Fuß Richtung Stadt. An diesem Abend ist auch noch ein Fest, sagte uns die Dame vom Empfang des Hotels, und die ganze Stadt sei auf den Beinen. An einem kleinen Restaurant nehmen wir Vier einen Tisch im Biergarten, oder mehr Freisitz direkt an der Fußgängerpassage ins Stadtzentrum, in Beschlag. Zu allererst ist ein kühles Bier die Pflicht. Der Wirt, ein recht aufgeweckter und umtriebiger Kerl, entschuldigte sich, dass er kein deutsches Bier im Hause habe, dafür sei sein Bier das Beste von ganz Italien. War eigentlich uns egal, wir hatten nichts zu beanstanden! Mit der Speisekarte half er uns auch und zeigte uns „Live“ die Gerichte, die wir gewählt hatten, damit wir nicht negativ überrascht sein würden. Für mich gab es…Rumpsteak…Was sonst! Zu spätere Stunde kam noch eine Horde Straßenmusiker unserem Tisch gegenüber und trällerten Ihre italienischen „Volksweisen“…und die anwesenden Einheimischen erfreute dies.  Wir waren mittlerweile …fast…Bettfertig, und bevorzugten auf der Uferpromenade Richtung Hotel zu schlendern. Es war noch reger Betrieb in den Bars des Ufers, so nahmen wir noch einen Cocktail als „Absacker“ und fielen zufrieden in unsere Betten. 
   
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  Am Sonntag, 08.05., ging es wieder recht früh aus den Federn. Heute sollte es bis zum Mittelmeer gehen…Richtung Genua. Und wieder hatten wir den Wettergott auf unserer Seite. Wir fuhren die Uferstraße entlang des Gardasees, immer mit Blick auf den See und die Eindrücke aufsaugend, Richtung Bardolino und Peschiera del Garda weiter zur Autobahn. 
 Erst überlegten wir, ob wir noch kurz einen Abstecher zum Ferrari-Museum machen sollten, haben das dann aber schnell verworfen…Wir wollten doch noch bei Tageslicht am Meer sitzen! 
 Autobahnen in Italien sind schon interessant…aber die Autobahn durch das Apenninen-Gebirge, mit ihren unzähligen Tunnel und Kurven, war schon eine Sache für sich. Es war Arbeit! Irgendwann…Raus aus einem Tunnel…Blick auf blaue Weite! Endlich Mittelmeer! 
 Wir fuhren noch bis Albenga auf der Autobahn, um von dort dann auf der SS1 direkt am Meer entlang zu fahren. Die mediterrane Luft…die angenehmen Düfte der Orangenbäume…der Geruch von Geräucherten… der Anblick des Meeres…es wurde Alles regelrecht aufgesogen! ...Ein Paradies um Motorrad zu fahren… 
 In Sanremo entschlossen wir uns, nach einer Unterkunft Ausschau zu halten und hielten uns an die Hinweisschilder der Touristeninformation. Allerdings befanden wir uns in einem Moloch…Stau, hupende Autos und hunderte Vespas. Irgendwann bog Steve, er fuhr voraus, rechts in eine Zufahrt zu einem Hotel ab. …Oh, Mann…5 Sterne Hotel !?...Was wollen wir denn da? 
 Steve ging geradewegs in das Hotel und kam mit einem Lächeln wieder heraus…und meinte, „ Moppeds abpacken…wir bleiben hier!“ …He? Er sagt, dass er nach der Touristen-Info gefragt hätte, wegen einer Unterkunft, und die nette Empfangsdame nur meinte, dass&amp;nbsp; dies hier doch ein Hotel sei und sie uns ein Angebot macht: 79€ für ein Doppelzimmer mit Frühstück! Genial! ...5 Sterne…großes Doppelzimmer und Balkon mit Meerblick…was will man mehr! Schnell geduscht und ab zur Strandpromenade und nach Futter Ausschau halten. In einer kleinen „Kneipe“ verbrachten wir dann den frühen Abend…später saßen wir noch in unserer Runde auf dem Balkon unseres Zimmers und genossen ein,…zwei Whiskey. 
   
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  Am nächsten Morgen waren wir auf das Frühstück gespannt…bei 5 Sternen… Naja…es gab da den schlechtesten Kaffee, den ich je getrunken habe, und auch ansonsten war das Frühstück nicht so der Bringer. Aber besser als nix. Danach Moppeds aufgesattelt… Plan war, die Küstenstraße entlang bis Monaco, Stadt Monte Carlo besichtigen und nen teuren Kaffe im Hafen zu trinken, und dann solange weiter fahren bis wir an diesem Tag keine Lust mehr haben weiter zu fahren. …Planänderung nach 10km Landstraße! Da wir für die ca. 10km eine Stunde gebraucht haben und immer wieder im Stau standen oder durch Busse aufgehalten wurden…bei warmen Temperaturen, die auch nicht sonderlich optimal für unsere luftgekühlten Motoren waren…entschlossen wir uns, bei bestmöglicher Gelegenheit die Autobahn zu befahren. Auch von der Autobahn aus hat man einen guten Blick und der Vorteil…man kommt voran! Irgendwann kam wieder eine Mautstation…also, Handschuhe aus…Karte gezogen und verpackt…Handschuhe wieder an…weiterfahren …nach einer Rechtskurve und nur 150m ! …wieder Mautstation…WAS?!...Bezahlen: 2,50€…für 150m? Der Maut-Mann meinte, das ist die Maut für Monaco…Super, also Eintritt für des Alberts Reich! Egal…wir fuhren weiter, durch einen Tunnel im Berg…und dann! ...Rechtskurve…Linkskurve…Rechtskurve…und Monte Carlo lag uns zu Füßen Was für ein Anblick…Sagenhaft ! 
   
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 Zum Glück gab es einen kleinen Aussichtspunkt, an dem wir natürlich hielten um die traumhafte Kulisse festzuhalten und den Ausblick zu genießen. Monte Carlo ist sehr verwinkelt, mit schmalen Straßen, welche irgendwie gefühlt nur abwärts führen. Wir befuhren mit unseren Motorrädern die Formel 1 – Rennstrecke, die ja Teil des öffentlichen Straßennetzes ist, und gelangten schließlich zum Hafen. In der Stadt liefen bereits Vorbereitungen für den 10. Historischen Grand Prix, der am Pfingstwochenende stattfinden sollte. Wir schlenderten durch den Hafen, besichtigten, natürlich nur von außen, die Yachten und landeten schließlich in einem Kaffee/Restaurant direkt an der Rennstrecke. Nach einem sehr leckeren Kaffee mit Gebäck, machten wir uns langsam wieder auf den Weg. 
   
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 Neues Etappenziel…Avignon! Liegt zwar nicht ganz auf der Strecke, da wir einen kleinen Haken Richtung Landesinnere von Frankreich schlugen…Aber wer hetzt uns denn? 
 Natürlich waren wir an diesem Tag auch wieder auf einem Kultur-Trip, und so wollten wir uns den Palais des Papes anschauen, den Pabstpalast.  Es gab eine Zeit, als es drei Gegenpäbste gab…einer in Rom, einer in Byzanz und einer in Avignon. Naja…ich habe an den Nachmittag keine guten Erinnerungen…da ich Schweißgebadet mindestens viermal durch die engen Gassen, auf der Suche nach dem Palast und nach meinen Weggefährten, fuhr…und dann ziemlich genervt, sie, fröhlich bei Kaffee und Kuchen sitzend am Palast, fand… Mein Verlangen nach Kultur und Besichtigungsrundgang hielt sich in Grenzen, so dass ich mich entschloss bei den Moppeds zu bleiben. 
 Es wurde wieder einmal langsam Zeit sich nach einer Unterkunft umzusehen. 
 Kurzer Zwischenstopp an einem „LECLERC“-Supermarkt und dann weiter. Wir hatten wieder Glück und fanden ein kleines idyllisches Hotel für ca. 60€ pro Doppelzimmer. Im hauseigenen Restaurant verbrachten wir dann den Abend bei einem kulinarisch wertvollen 3-Gänge Menü…Hauptgang Schweinebäckchen…ultrazart und einfach nur ein Genuss! Dazu eine Flasche Weißwein…auch dieser Abend war gelungen, aber auch, wie immer, viel zu kurz. 
   
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 Für den Dienstag, den 10.05., stand, zum Ende des Tages hin, der Besuch einer Tante und eines Onkels in der Nähe von Perpignan auf dem Plan. Allerdings entschlossen wir uns beim Frühstück, erst in Richtung Carcasonne aufzubrechen… Europas größte und besterhaltenste Burganlage besichtigen. Das bedeutete zwar, dass wir wieder erst in die richtige Richtung fahren aber dann wieder einen kleinen Haken in Richtung Landesinnere schlagen würden…Wir haben doch Zeit! 
 Carcasonne – eine mittelalterliche Stadt in einer riesigen Burganlage…mit vielen kleinen Läden, Bars, Restaurants und Hotels… Wer von Euch irgendwann mal in der Nähe ist, sollte sich eine Besichtigung nicht entgehen lassen…nehmt Euch aber sehr viel Zeit mit! 
   
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 Nach einem Bummel durch die alten Gemäuer und einen kleinem Imbiss brachen wir schließlich nach 2 bis 3 Stunden wieder auf. Nach einer entspannten Fahrt, direkt an der Mittelmeerküste entlang und durch viele kleine Hafenstädtchen und extra für Touristen aus dem Boden gestampften Wohnanlagen – wie Port Leucate, erreichten wir gegen Abend Saleilles.  Bei Tante und Onkel saßen wir eine Stunde im Wintergarten und tranken Kaffee bei angeregter Unterhaltung. Zu diesem Zeitpunkt musste es natürlich anfangen zu regnen…Super An diesem Abend sollte die Reise noch bis Port Bou weitergehen…einer kleinen Grenzstadt zu Spanien…nur der Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung. So hielten wir nach zirka 15 Kilometer an einem kleinen Hotel – Alle Zimmer belegt! ...Mist 
 Uns wurde allerdings eine Unterkunft telefonisch klar gemacht…wieder zurück…raus aus dem Ort und dann links halten und nach ca. 2,5 Kilometer würde sich das Hotel „Acapella“ befinden… Nur, wir haben es nicht gefunden…also hielten wir für einen kurzen Beratungsstopp im Regen an… Mit einmal hielt neben uns ein Einsatzfahrzeug der Polizei…Türen sprangen auf und junge, hochmotivierte Polizisten mit Schlagschutz und Knüppel kamen auf uns zu…OCH NÖÖ Der Chef der Truppe meinte immer, „ Komm mit!“…ja was wollen die denn? Es ist nass, wir sind fertig für den Tag und wollen doch nur unter eine Dusche und was essen! Einer von uns sagte nur… ACAPELLA! Daraufhin erwiderte der Polizist,…“Ja komm mit!“…Oh, nix mit Kontrolle, sie wollten uns nur zum Hotel eskortieren…Fein! In dem Ort, in dem sich das Hotel befand, wurde sogar für uns der Verkehr angehalten, damit wir sicher auf das Gelände des Hotels einfahren konnten. 
   
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 Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, wollten wir noch fein Essen gehen und den Abend entspannt ausklingen lassen…NUR…Es gab weit und breit kein Restaurant, welches noch geöffnet hatte. Also sind wir auf gut-glück 2 Kilometer durch die Gegend geschlappt…und wir fanden ein Restaurant! ...Allerdings, so meinte die Chefin-die gut deutsch sprach, dass wir leider 20 Minuten zu spät seien und die Küche schon geschlossen habe…sie fragt aber mal nach ob für uns noch was möglich sei zu bruzzeln… Sie kam zurück und meinte, sie könne uns nur eine Art Suppe mit verschiedenem Fisch anbieten… …Klar geht das! ...Wird genommen! 
   
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  Was wir dann vorgesetzt bekamen…einfach nur fantastisch! …Satt und zufrieden liefen wir zurück und genehmigten uns, wie jeden Abend, noch auf dem Zimmer einen kleinen Absacker. Der nächste Tag sollte uns nach Lloret d Mar führen. 
 Der nächste Tag begann ganz entspannt bei einem ausgiebigen Frühstück. Nachdem wir unsere Motorräder gepackt hatten, fuhren wir auf der Landstraße in Richtung der spanischen Grenze. An der Grenze machten wir einen kurzen Halt, um in einen dort befindlichen Supermarkt einzufallen, wie jeder der dort anwesenden Touristen und Grenzgängern. …Wahrscheinlich lag es am Preisgefälle zwischen den beiden Ländern, Spanien und Frankreich, dass so viele Leute dort einkauften… What ever !... 
 Die erste Tankstelle auf spanischen Boden war unser… und es gibt noch preiswerten Treibstoff! ...In Spanien! ... zwischen 1, 11€ und 1,118€ wird dort für Super Benzin aufgerufen… Geht doch! 
 Ultra-Entspannt glitten wir über spanische Landstraßen… Hügeliges Gelände mit Burgen auf den Gipfeln… Felder…kleine, verschlafene Dörfer…und viele Kirchen. 
 Eine Kirche haben wir dann mal besichtigt. Zwischen der Hafen Stadt Roses und L´Escala liegt die kleine Stadt Castelló d Empúries. Die dort befindliche Basilica de Santa Maria haben wir dann angefahren und den Zwischenstopp für eine Besichtigung genutzt. In jeder Nische dieser Kirche stand ein anderer Heiliger und in der Mittagszeit nutzte so manch Bauarbeiter seine Pause, um in die Kirche zu gehen und seinem Schutzpatron eine Kerze anzuzünden und für ein kleines Gebet innezuhalten… Die Katalanen sind ein richtig katholisches Volk und nehmen es auch recht ernst, wie wir gesehen haben. 
   
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 Von da sollte es nun in Richtung Lloret d Mar gehen… Ich fuhr vornweg mit Unterstützung meines frisch geupdateten Navis! …meine Navi wollte uns aber zunächst die herrliche, landwirtschaftlich genutzte Gegend zeigen, und so fuhren wir erstmal in Richtung Landesinnere. Irgendwann überholte mich Steve und fragte, wo ich denn hin wolle. …Ja nach Lloret ! Er meinte, wir hätten doch nur in Figueres geradeaus fahren müssen in Richtung Palamós. Okay…ich beugte mich der Herde und wir fuhren wieder zurück um dann den Weg Richtung Palamós einzuschlagen… Verlasse Dich nie auf die Technik! 
   
 Ab Palamós fuhren wir eine unglaubliche, mit herrlichen Serpentinen gespickte Küstenstraße entlang… Die reichlich angelegten Aussichtspunkte haben wir natürlich immer wieder genutzt, um den einen oder anderen Ausblick mit dem Fotokinomatographen festzuhalten… aber ehrlich gesagt, man muss es in „Echt“ gesehen haben… kein noch so guter Fotoapparat kann das in Realität wahrgenommene widergeben.   
   
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 In Lloret trafen wir uns mit anderen „Artgenossen“… bezogen unsere – nicht vorgebuchten! - Zimmer eines Hotels direkt am Strand… allerdings mit Blick ins Hinterland. Abstellmöglichkeiten für die Moppeds gab es auch keine, deshalb mussten wir ein paar Blöcke weiter uns in einem anderen Hotel melden, da diese eine Tiefgarage hatten.  Für 10 Euronen die Nacht und pro Bike konnten wir unsere Moppeds in der ansonsten leeren Tiefgarage abstellen… Naja, ist ja Vorsaison und die Leute müssen auch leben! Dann… schnell geduscht und rasiert, und ab ins Nachtleben… …Aber erstmal eine vernünftige Grundlage schaffen! Als wir in der Stadt nach einem Restaurant Ausschau hielten, fiel uns in einem Schaufenster ein offenes Feuer mit Mega-Fleischspießen auf. Im Nachbarschaufenster befand sich eine Reifekammer für Fleisch mit den schönsten Fleischbrocken die man sich vorstellen konnte. Das war genau das Richtige für uns! 
 Herrlich…nur frisch gegrilltes und gebruzzeltes! Der Hammer war Heikos 1,1kg ! Rindersteak für läppige 35€ …kostet in Good Old Germanien locker um die 100€ ! 
   
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 …Ach ja, …das Ding hat er so mir nichts dir nichts weggeatmet! 
 Ich begnügte mich mit einem Grillteller mit allerlei gegrillten Leckereien… vielleicht auch so um die 700 – 800g… und schaffte es LEIDER nicht …ich war fast am Platzen! 
   
 …über den restlichen Abend schweigt der Autor ;-) Nur so viel …es ging lang und heftig! 
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 Donnerstag, der 12.06.2016,…letzte Etappe nach Alcaniz! 
 Nach einem kurzen Nickerchen im Hotelbett war ein deftiges Frühstück von Nöten. Und das bekamen wir auch! Als nächstes mussten wir ja unsere Moppeds aus der Tiefgarage des anderen Hotels holen. Leider hatte ich übersehen, dass wir am Vortag über eine Einbahnstraße, und auch noch bergan, die Tiefgarage anfuhren. So fuhr ich behände aus der Tiefgarage heraus, den Berg hinunter… und es kam wie es kommen musste… im Scheitelpunkt einer Spitzkehre der abschüssigen Straße kam mir ein großer weißer SUV entgegen… In die Eisen! ... und schon lag ich auf der Seite, fein „warmgehalten“ von meiner Street Glide… In meinem schönsten sächsisch hab ich dann die Fahrerin zusammengeschissen… sie mich natürlich auch im herrlichsten spanisch und irgendwann hörte ich nur „Einbahnstraße“… Daraufhin forderte ich die Holde auf doch wieder einzusteigen und weiter zufahren, da mir nichts passiert ist und dem Motorrad auch nicht… Glück gehabt! 
   
 Am Hotel packten wir, an der engen Durchgangsstraße, unsere Bikes und machten uns schleunigst auf den Weg. Unterwegs, in tiefster Pampa, holte uns die vergangene Nacht wieder ein, so dass wir einen kurzen Mittagsschlaf einlegen mussten. 
   
 Auf dem weiteren Weg durchfuhren wir immer wieder wechselnde Landschaften, überquerten Flüsse, und fuhren an einem riesigen Staudamm vorbei. Irgendwann wurde die Vegetation karger und die endlose Landstraße schlängelte sich durch Gesteinslandschaften und man sah nirgends eine Stadt oder ein Dorf. War zwar äußerst genial zu fahren, aber eine Panne möchte man da nicht haben. Da es langsam an der Zeit war zu tanken und, wie gesagt, weit und breit kein Ort zu sehen war, aktivierte ich mal das Navi… und siehe da, an einer unscheinbaren Kreuzung links ab… 2km weiter war ein Ort! Von der Landstraße aus war der nicht zu sehen, aber hatte eine Kirche, Hotels und Geschäfte und… wie Freude… auch eine Tankstelle! 
 Endlich geschafft! …gegen 17:00 Uhr standen wir nun auch in der wartenden Meute vor dem Einlass zum MOTORLAND, dem Motodrom, auf welchem die 2016er Super Rally stattfinden sollte. 
   
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 Nach ungefähr einer Stunde in der recht muckeligen Wärme des spanischen Frühlings hatten wir die Einlassprozedur hinter uns und suchten den Campground. Wir trafen Harry, einer unserer ständigen Rally-Genossen aus dem Norden Deutschlands. Er teilte uns mit, wo sich die Anderen unserer alljährlichen Stammmannschaft befanden. Also, nix wie hin und Wochenendhäuschen (meines nahm noch ein trauriges Ende…später mehr) aufgebaut. Nach zahlreichen Begrüßungen wurden die „Pferde“ abgesattelt und wir machten uns an den Aufbau der Zelt. Dieser gestaltete sich doch etwas schwieriger als gedacht …bei steinigen Untergrund ist schlecht nageln! Also, die Heringe in den Boden schlagen meine ich! Der einzig verfügbare Hammer war über Stunden das heißbegehrteste Werkzeug. 
   
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 Nachdem Alles stand, wurde der Festplatz in Augenschein genommen. Nun ja, es war ein recht langer Weg dahin. Und wenn man dann abends auf der Party sein Geld in alkoholische Getränke investiert hat, und später wieder am Zelt war, ist man wieder nüchtern. Die Rendite dieser Geldanlage gleicht also dem heutigen Zinsniveau deutscher Sparbücher. Aber was soll´s! Man tut sich das trotzdem an. 
 Ganz entspannt, mit einem Bier in der Hand, schlenderten wir über den Platz… begrüßten zahlreiche Bekannte… hielt da und dort ein Schwätzchen… und man war froh angekommen zu sein. 
   
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 Der Abend war recht kurz, so gingen wir schon beizeiten zurück um am Zelt noch einen kleinen Scheidebecher zu nehmen. 
 Da es kein Frühstück am darauffolgenden Tag gab, beziehungsweise hätte man tief in die Tasche greifen sollen dafür, machten wir uns recht früh auf den Weg in die umliegende Gegend. Heute war Kulturtag angesagt, aber erstmal einen Supermarkt heimsuchen um für die nächsten Tage etwas zum Futtern einzukaufen. Simply-Market! …vergleichbar mit unserem Kaufland – ich will hier keine Werbung machen, sondern vergleiche hier nur mit der Größe - … solche Fleisch- und Fischtheken hat man noch nicht gesehen. Dort lagen in der Auslage riesige Schwertfische und Aale, so dick wie ein Unterarm und locker an die 2m lang. (Hier an dieser Stelle viele Grüße an Uhl… hier hätte ich Deine Bilder der Fischtheke gerne gesehen, naja… du schmeißt halt gerne Deine Fotoapparate weg ;-) ) In der Wurstwarenabteilung der Wurstfachverkäuferin und der Wurstfachverkäuferinauszubildendenpraktikantin hingen an einer Wand die unglaublichsten Schinken… so gut jetzt, mir tropft schon der Zahn! 
 Nach einer Erdbeermilch auf dem Parkplatz fuhren wir ins mittelalterliche Zentrum der Stadt Alcaniz. Harleys… überall Harleys… die Parkplatzsuche war gar nicht so einfach, aber wir hatten irgendwann doch Glück. Als erstes besuchten wir… na, was wohl? ...eine Kirche, die der Santa Maria geweiht war. 
   
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 Nach einem Cappuccino und einem kleinen Bier in einem der zahlreichen Cafés schlenderten wir weiter. Da man in Spanien nirgends Zigaretten kaufen kann, außer in einem extra Tabakwarengeschäft, peilten wir so einen kleinen Laden an. Und die ältere Dame des Ladens war sicher ihr bester Kunde, so wie ihre Stimme klang und wie ihr Lädchen roch. Die Zigarettenpreise sind auch weit unter dem Preisniveau Deutschlands. 
   
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 Der Hunger ist ein böses Tier! ...Wir hatten ja am Morgen nicht gefrühstückt, so suchten wir uns ein kleines Restaurant und aßen elende Leckereien zu schmalem Taler. 
 In der Umgebung von Alcaniz gab es einen See. Diesen zu finden war nicht leicht, und so fuhren wir Olivenhaine entlang und bewunderten die schöne landwirtschaftliche Umgebung ohne irgendetwas von einem See zu erahnen. Da mir unterwegs einfiel, dass mir einer meiner Thüringer Freunde Bilder am Mittag gesendet hatte, wo er an dem See lag, rief ich ihn an und er erklärte mir den Weg dahin. 
 Am See war für ein kleine Weile …wie heißt gleich das „neudeutsche“ Wort der Jugend für entspannen? …Ach ja, …“chillen“ angesagt. Unser Wal Heiko sprang in die Fluten und reinigte sich von den Strapazen des Tages. 
   
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 Wieder auf dem Platz angekommen machten wir uns wieder auf den langen Weg zum Festgelände. Aber nicht sofort, sondern wir saßen mit unseren nordischen Super Rally Genossen… an dieser Stelle mal Grüße an Blümchen, an Nicole, an Harry und Gattin, an Thilo, an Ralf und Anhang, und an die ganzen anderen Verrückten… noch etwas zusammen. Meine beiden Chemnitzer Halodris hatten auch endlich den Weg zu uns gefunden und so gab es genug Gesprächsstoff über unsere jeweiligen Touren und Erlebnisse auf der Anfahrt nach Alcaniz. 
 Der Abend war auch nicht allzu lang. Es spielte auf der Hauptbühne eine Motörhead-Coverband, „Motörhits“, die ich mir als Jünger Lemmys natürlich anschaute. Zunächst etwas skeptisch, doch dann von ihrem Können vollstens überzeugt. Ich lauschte ihnen die ganze Zeit ohne Bier in der Hand! ... ein Abend ohne Alkohol und nur mit den sanften Melodeien Motörheads in den Ohren!... Herrlich! 
 Zum Samstag gibt es nicht viel zu sagen… es war unglaublich stürmisch aber in der Sonne heiß. Mein Gesicht brannte und fühlte sich zum Reißen gespannt an. Unsere Zelte wurde so gebeutelt, dass man dachte jeden Augenblick fliegen sie davon… mein Zelt hielt standhaft bis zum Nachmittag, dann brach das Hauptgestänge und zerriss die Zeltbahn, - mein treues Heim war nicht mehr! Da es zu diesem Zeitpunkt auch noch zu einer Sturmwarnung kam, brachen viele der anwesenden Teilnehmer ihre Zelte ab und verließen das Gelände. Der Campground wurde zusehends leerer. Auch einige der mecklenburgischen Genossen hielten es für besser vom Gelände zu verschwinden. Wir blieben standhaft! 
   
 Der Abend war dafür einfach genial! … Wir suchten Freunde von uns auf, die in der Händlermeile ihren Stand hatten und feierten mit drei Ulmer Mädels… viele Grüße an Anja, Dani und Anita… eine gelungene „Stand-Party“ bis wir alle Jacky-Vorräte vernichtet hatten. Dafür noch einmal vielen, vielen Dank! Wir werden uns revanchieren ;-) 
 Der Abend war wieder mal lang und heftig, aber da ja ein langer Rückweg zum Zelt bevorstand, war die Chance entalkoholisiert in den Schlafsack zu kriechen recht groß. …Pustekuchen…der Rückweg war ein reinstes Gestolper, zum Einen dem holprigen Weg geschuldet… zum Anderen der schwächelten koordinativen Fähigkeiten und der Disbalance der Gliedmaßen durch den übermäßigen Genuss synapsenverwirrender Getränke. Ahauahauha… 
 Am Sonntag sollte es gen Heimat gehen.  Allerdings zollte der vorrangegangene Tag wieder einmal seinen Tribut, und so kamen wir erst gegen 14:30 Uhr dazu vom Platz zu rollen. Es standen noch einige Zelte. Manche waren noch bewohnt, einige wurde stehengelassen, da sie durch den Sturm am vorangegangenen Tag zerstört wurden. Mein treues Zelt hat jetzt auch Asyl in Spanien! 
   
 An diesem Tag schafften wir, trotz unseres späten Aufbruchs, doch noch 550km.  Die Fahrt durch Barcelona war umwerfend! Es war zwar der Sonntag des Formel 1 – Rennens, aber wir kamen entspannt durch den Verkehr. Der Blick auf die Hafenstadt war atemberaubend und ich bereue es bis heute nicht doch spontan noch einen Tag dort geblieben zu sein, um mir das „Alte“ Barcelona anzuschauen. 
 Wieder in Frankreich, suchten wir uns in Béziers ein Hotel. Da es schon recht spät war, nahmen wir das Erstbeste … IBIS-Budget. Das Zimmer war mehr ein Wohn-Klo, aber was soll´s! Zu Abend aßen wir im Restaurant und da gab es doch tatsächlich Steak vom Hottehü! …2x Bitte! Die Enttäuschung war groß! …war mehr Ponyhack als alles andere… ungenießbar und führte direkt zum Thron. Da waren wir aber Anderes vom Franzose gewöhnt! 
   
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 Meine beiden verblieben Rückreisepartner fachsimpelten am nächsten Morgen, ob sie vielleicht doch die „restlichen“ 1900 Kilometer !! in einem Rutsch durchziehen. An dieser Stelle war ich raus und rief meinen Freund Frank im Saarland an.  Ich hab doch Urlaub und hab doch Zeit! So entschloss ich mich, dass ich mich bei Dijon absetze und geradewegs in Richtung Nancy und weiter über Metz und Luxemburg in meine alte Heimat Merzig, in der ich 4 Jahre meiner edlen Jugend verbracht habe, fahre. Und so sollte es sein. Meine beiden Reisebegleiter bogen in Richtung Straßburg ab, ich fuhr weiter. Allerdings recht unspektakulär…deshalb bin ich irgendwann über Landstraße gefahren.  Schlechte Entscheidung! ...es fing an zu gießen… Da ich keinen Bock mehr hatte anzuhalten um mir die Regenklamotten überzustreifen, fuhr ich einfach weiter. Die, letzten Winter montierten Beinschilder, hielten meine Jeanshosen trocken… zum Glück! Als ich noch zirka 40 Kilometer zu fahren hatte, machte ich eine kurze Zigarettenpause auf einer Anhöhe. Was für ein Blick! …Im Hintergrund die Silhouette des Atomkraftwerkes Cattenom, wolkenverhangen, und im Vordergrund – also, in meiner weiteren Fahrtrichtung – blauer Himmel und Sonne. 
   
 Merzig/Mechern… Endlich angekommen! Nach 1030 Kilometern an diesem Tag stieg ich wie ein an starkem Parkinsonsyndrom Erkrankter vom Motorrad. Jetzt erst bemerkte ich die Nässe auf meiner Haut. Völlig fertig! Ein schnelles Willkommens-Gerstengebräu und schon riefen die Frauen… „Essen ist fertig!“ …ich war pünktlich!?... 
 Nach dem Abendbrot…duschen, quatschen, und den nächsten Tag grob durchgehen, da Frank an dem darauffolgenden Geburtstag hat. 
 Am Dienstag sollte mal Moppedfrei sein… bis auf ein paar kurze Ausnahmen für die Pflichtbesuche bei alten Kameraden und Freunden. Ich sammelte an diesem Tag neue Kraft für die letzte Etappe in die Heimat. 
   
 Mittwoch, der 18.06.2016 … heute sollte die epische Tour zu Ende gehen!? Nach einem fulminanten Frühstück fuhr ich gegen 11.30 Uhr bei Frank vom Hof. Die letzten 650 Kilometer… Da ich die Strecke Merzig – Chemnitz schon so oft gefahren bin, dass ich die Strecke auch mit geschlossenen Augen fahren könnte, verging die letzte Etappe wie im Flug. Je näher ich Chemnitz kam, umso mehr Zigarettenpausen machte ich… ich wollte nicht, dass diese geniale Tour, so mir nichts dir nichts, einfach vorbei sein sollte. 
 Und dann… musste ich es einsehen … die Tour war vorbei! 
 …und ich sitze, wie jedes Jahr, hier und versuche unser Erlebtes und die Eindrücke… wenigstens ansatzweise… Euch zu vermitteln und teilhaben zulassen! 
    Wir sehen uns 2017 zur 43. Super Rally in Pasohlavky/Tschechien!    
         
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